Erlös aus "Lippe meets Scotland" geht an wohltätige Zwecke

Gesundheitsstiftung sowie Kinder- und Jugendhospiz dürfen sich freuen

veröffentlicht

Petra Rose mit Professor Thomas Brune, Dr. Albert Hüser, Klaus Düwel, Friedemann Draeger und René Meistrell (von links). - © Foto: Krull
Petra Rose mit Professor Thomas Brune, Dr. Albert Hüser, Klaus Düwel, Friedemann Draeger und René Meistrell (von links). (© Foto: Krull)

Barntrup-Alverdissen (khk). Vor zehn Wochen ging vor dem Alverdisser Schloss die Benefizveranstaltung "Lippe meets Scotland" über die Bühne. Jetzt haben an gleicher Stelle die Organisatoren die stattliche Summe von 16.100 Euro als Spende an die Gesundheitsstiftung Lippe und das Kinder- und Jugendhospiz Bethel überreicht.

Die Veranstalter, Helfer und Akteure können sich noch gut an die Großveranstaltung erinnern. Es war die Vereinigung Lippischer Blasorchester und schottischer "Pipes and Drums", die am 8. Juni viel Publikum, das zum großen Erfolg der Benefizveranstaltung beigetragen hat, in den Schlosspark gelockt hatte. Das bei dieser Gelegenheit je 8050 Euro für die Kinderklinik der Gesundheitsstiftung Lippe und das Kinder- und Jugendhospiz Bethel übrigbleiben würden, war aber nicht vorauszusehen.

Die Organisatoren, Klaus Düwel und Petra Rose, freuten sich umso mehr, zwei Schecks überreichen zu können, deren Höhe auch die Empfänger überrascht hatte. "So eine Summe bekommen wir nicht alle Tage", meinte Dr. Albert Hüser, und Professor Dr. Thomas Brune, der mit ihm den Scheck für die Gesundheitsstiftung Lippe in Empfang nahm, scherzte gut gelaunt: "Ich wäre auch für weniger gekommen." Auch Friedemann Draeger von den "von Bodelschwinghschen–Stiftungen" Bethel und René Meistrell vom Kinder- und Jugendhospiz Bethel freuten sich über "den tollen Betrag, den wir für die Musiktherapie einsetzen können".

Petra Rose und Klaus Düwel hatten aber auch an die vielen Alverdisser Helfer im Hintergrund und die als Veranstalter aufgetretenen Vereine  - die Schützen und die "Carnevalos" aus Alverdissen - gedacht. "Das ganze Dorf hat mitgeholfen", lobte Klaus Düwel, und darum wolle man auch etwas den Einwohnern zurückgeben. Wie er wissen ließ, hätten sie sich überlegt, einen Notfall-Defibrillator zu spenden. Wo der letztlich in Alverdissen angebracht werden soll, stehe aber noch nicht fest.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2019
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.