Wetter erschwert Sonnenwendfliegen in Borkhausen

Trotz des schlechten Wetters legen die Piloten 60 Starts hin. Am Flugplatz Borkhausen gibt es zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten

Raphael Bartling

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Tauschen sich aus: Landessportbund-Mitarbeiter Michael Stephan (von links) im Gespräch mit Marek Eichhorn und Dario Marr.  

 - © Raphael Bartling
Tauschen sich aus: Landessportbund-Mitarbeiter Michael Stephan (von links) im Gespräch mit Marek Eichhorn und Dario Marr.  (© Raphael Bartling)

Blomberg. 60 Mal sind die Piloten der Luftsportgemeinschaft Lippe-Südost beim Sonnenwendfliegen gestartet. Das Wetter machte es ihnen schwer.

Vom Sonnenaufgang um 5.01 Uhr bis zum Anbruch der Dunkelheit gingen die Mitglieder der Luftsportgemeinschaft (LSG) mit einem von fünf vereinseigenen Segelflugzeugen und zwei Motorseglern am Flugplatz Borkhausen in die Luft. Aufgrund von auftretenden Regenschauern konnten die Piloten allerdings nicht durchgängig fliegen. „Wir hatten bei dieser Veranstaltung schon mal bis zu 130 Starts, heute spielt uns das Wetter leider nicht in die Karten", so Albert.
Das Sonnenwendfliegen richtet die Luftsportgemeinschaft bereits seit mehr als 30 Jahren aus. Einschüchtern ließen sich die Piloten von den dunklen Wolken nicht, hatten sie doch am Boden ebenfalls einige

Beschäftigungsmöglichkeiten für Luftsportinteressierte vorbereitet. Diese hatten die Möglichkeit, sich den ganzen Tag über mit erfahrenen Piloten auszutauschen und Fragen zum Segelflug zu stellen. Am Nachmittag waren zudem Vertreter des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB) im Rahmen ihrer Kampagne „Das habe ich beim Sport gelernt" zu Gast. Mit dieser will der LSB verdeutlichen, dass Sport und Bildung unweigerlich zusammengehören. „Wir wollen bei Mitgliedern und Verantwortlichen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Sportvereine die größten Träger non-formaler Bildung sind", so LSB-Mitarbeiter Michael Stephan.

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