Blomberg. Er hatte es sich lange überlegt und dann entschieden: Blombergs Bürgermeister Christoph Dolle will seinen Amtssessel behalten und bei der Kommunalwahl am 14. September erneut antreten, wie er in der jüngsten Ratssitzung erklärt hat. Unter einer Voraussetzung: Dass der SPD-Stadtverband ihn auch wirklich nominiert. Und die liegt jetzt vor. Die Basis steht geschlossen hinter Dolle, das ist das Ergebnis der Vollversammlung, zu der der Stadtverband jüngst in das Mossenberger Dorfgemeinschaftshaus eingeladen hat. „Die Versammlung war sehr gut besucht, und alle Anwesenden haben Christoph Dolle einstimmig nominiert“, berichtet Stadtverbandsvorsitzender Thorsten Klatt van Eupen im Gespräch mit der LZ. Das Votum der Vollversammlung ist erst mal ein Stimmungsbild. Rechtlich bindend ist dann erst die Entscheidung der Wahldelegiertenkonferenz, in die jeder Ortsteil eine Vertreterin oder einen Vertreter entsendet. „Starkes Zeichen der Geschlossenheit“ „Und hier war das Bild ebenfalls einhellig: Alle Delegierten haben dafür gestimmt, dass wir Christoph Dolle ins Rennen schicken.“ Damit ist Klatt van Eupen hochzufrieden: „Die große Zustimmung zeigt deutlich, wie sehr Christoph Dolle in unserer Partei und in der Großgemeinde von den Blombergern und Blombergerinnen geschätzt wird“, betont er. „Seine bürgernahe und zupackende Politik hat in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass Blomberg sich trotz schwieriger Randbedingungen in vielen Bereichen positiv entwickelt hat. Wir würden uns freuen, wenn wir diesen erfolgreichen Weg nach der Wahl im September gemeinsam fortsetzen könnten.“ Mit dieser Entscheidung setze die SPD Blomberg ein starkes Zeichen der Geschlossenheit und für Kontinuität. „Wir stehen geschlossen hinter Christoph Dolle und sind überzeugt, dass er auch in den kommenden Jahren die richtigen Impulse für unsere Stadt setzen wird“, fasst Klatt van Eupen zusammen.