80 Einsatzkräfte rücken zu Löscharbeiten nach Hiddesen aus

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Ein Wohnhaus in Hiddesen hat am Mittwochabend die Feuerwehr beschäftigt. - © Feuerwehr Detmold
Ein Wohnhaus in Hiddesen hat am Mittwochabend die Feuerwehr beschäftigt. (© Feuerwehr Detmold)

Detmold-Hiddesen. Zu einem Feuer in einem Wohnhaus wurden am Mittwochabend um 20.10 Uhr das hauptamtliche Personal, der Löschzug Süd sowie die Einheiten Hiddesen und Pivitsheide in den Ortsteil Hiddesen gerufen. Anwohner hatten dichten schwarzen Qualm wahrgenommen und den Notruf gewählt.

Da laut Berichten von Polizei und Feuerwehr zunächst nicht klar war, ob sich noch Personen in dem Gebäude befanden, wurde mit dem Einsatzstichwort "Feuer MiG - Menschenleben in Gefahr" alarmiert. Es konnten jedoch keine Personen im Gebäude aufgefunden werden.

Wie sich vor Ort herausstellte, hatte eine 63-jährige Detmolderin das Feuer in dem leerstehenden Einfamilienhaus verursacht, das in naher Zukunft abgerissen werden sollte. Der Dachstuhl brannte komplett aus, das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Die Detmolderin wurde unverletzt am Tatort angetroffen.

Die Löscharbeiten konzentrierten sich auf das Ober- und Dachgeschoss des Wohnhauses. Über die Drehleiter wurden Teile des Daches abgedeckt, um das Feuer bekämpfen zu können.

Ein Übergreifen der Flammen auf das Erdgeschoss sowie nebenstehende Gebäude konnte durch den Einsatz mehrerer Trupps verhindert werden. Für die rund 80 Einsatzkräfte war der Einsatz nach 3,5 Stunden beendet. Die genaue Schadenshöhe kann die Polizei bisher nicht nennen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der vorsätzlichen Brandstiftung dauern an.

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