<p data-semantic="p">Detmold. Seit 35 Jahren wird in OWL Flamenco getanzt - das nahm der Verein Tanzbogen zum Anlass für einen opulenten Tanzabend im Sommertheater. Alina Tereschenko moderierte zum Auftakt.</p> <p data-semantic="p">Die Tänzerinnen und Musiker veranstalteten nach Angaben des Vereins eine gelungene Reise durch Andalusien, das Land der Sonne, des Lichtes, der Lebensfreude und Energie. Aber auch gleichzeitig der Trockenheit und des Wassermangels. Diese Thematik ist grade aktueller denn je und bot sich für Angeles Santiago an, einmal tänzerisch umzusetzen. Die Tänzerinnen der Flamencoabteilung des Tanzbogen e.V. hätten dies wie gewohnt grandios und mit hervorragendem schauspielerischem Talent und Ausdruck dem begeisterten Publikum dargestellt, heißt es.</p> <h2>Facette des Flamencos</h2> <p data-semantic="p">„Angeles Santiago zeigte mit ihren Schülerinnen erneut eine neue weitere Facette des Flamencos und konnte an die zahlreichen anderen erfolgreichen Stücke der vergangenen Jahrzehnte anknüpfen“, so ein Resümee. Für die Zuschauer stellten die Akteure in verständlicher und besonderer Weise die harte Arbeit bei der Olivenernte in der prallen Sonne dar. Für Staunen und Abwechslung sorgten der Live-Gesang der Tänzerinnen wie auch die vielen Requisiten der Tänzerinnen: Kastagnetten, Mantón, Fächer, Hüte und den Bastón.Hervorzuheben sei, dass die Tänzerinnen nach der harten Feldarbeit selbst ein traditionelles spanisches Lied anstimmten und somit ein gleitender Übergang von den getragenen Stücken zu den lebenslustigeren Tänzen und der Lebensfreude und Energie gelungen sei. Musikalisch begleitet und durch die Tänze getragen wurden sie durch die Vollblutmusiker Willi Grote (Gitarre und musikalische Leitung), Ruben Grote (Geige) und Michael Wagener (Percussion/Cajón).</p> <h2>Bilder aus Andalusien</h2> <p data-semantic="p">Diesmal erhielt der Tanzbogen e. V. zusätzlich auch eine gelungene technische Untermalung durch authentische Fotos und Videos aus Andalusien, die im Hintergrund groß auf Leinwand abgebildet wurden. Verantwortlich dafür war Manuel del Toro. Mit der ehrenamtlichen Unterstützung und der vieler Tänzerinnen, die beispielsweise die Kostüme genäht hatten, sowie durch private finanzielle Spenden hätte die Veranstaltung perfekt umgesetzt werden können, schreibt der Verein.</p> <p data-semantic="p">Final tanzte Angeles Santiago eine überragende Alegrias de Càdiz und wurde anschließend frenetisch vom Publikum und ihren Tänzerinnen gefeiert. Angeles Santiago blickt auf eine nun schon 70-jährige Bühnenerfahrung zurück und ihr fachmännisches Können, ihre unerschöpfliche Energie und ihre erlebbare Lebensfreude sei für alle einzigartig und mitreißend.</p> <p data-semantic="p">Nach stehenden Ovationen und einer Zugabe konnten und wollten die Zuschauer noch lange nicht nach Hause begeben. Und so klang der einzigartige Abend langsam im Foyer des Sommertheaters bei ein paar kleinen Tapas und Getränken, die die Tänzerinnen mitgebracht hatten, langsam aus. Zufrieden, satt und glücklich gingen nach und nach die Zuschauer nach Hause.</p>