Detmold. Die Schausteller sind da, der Aufbau läuft: In Detmold steht wieder die Andreasmesse an. Fünf Tage lang wird die Innenstadt zum Rummelplatz. Mit dabei: altbewährte und neue Fahrgeschäfte, Kirmes-Kulinarik und auch ein erweitertes Busangebot. Damit der Besuch entspannt gelingt, beantwortet die LZ zum Start die wichtigsten Fragen zum Kirmesspaß in Detmold. Wann und wo findet die Andreasmesse statt? Die Andreasmesse 2025 läuft von Mittwoch, 26. November, bis Sonntag, 30. November. Bespielt werden die gesamte Innenstadt, der Kronenplatz, das Rosental sowie der Bereich an der Ameide vor dem Landesmuseum. Fahrgeschäfte, Verkaufsstände und Gastronomieangebote liegen wie auch in den vergangenen Jahren dicht beieinander und laden zum Schlendern ein. Gibt es eine offizielle Eröffnung? Eröffnet wird die Andreasmesse am Mittwoch um 15 Uhr auf dem Kronenplatz. Bürgermeister Frank Hilker gibt nach Auskunft der Stadtverwaltung dort persönlich den Startschuss. Direkt im Anschluss bedanken sich die Schausteller bei ihren Gästen mit Freifahrten. So können die Fahrgeschäfte auf dem Kronenplatz für 15 Minuten kostenlos genutzt werden. Welche neuen Fahrgeschäfte sind dabei? Auf dem Kronenplatz stehen gleich mehrere Attraktionen, die erstmals in Detmold gastieren. Der „Propeller“ bringt die Fahrgäste an einem langen Arm in große Höhe und dreht sie zusätzlich in die Runde. Im „Shock-Wave“ werden die Gondeln zunächst angehoben und dann rotiert. Das Fahrgeschäft „X-Factor“ arbeitet mit einem pendelnden Ausleger. Wer lieber am Boden bleibt, kann in die Geisterbahn „Zombie“ einsteigen, die mit 27 Metern Länge und zwei Etagen als großer Blickfang auf dem Platz geplant ist. Was ist für Familien und Kinder geboten? Für jüngere Besucher ist vor allem der Bereich an der Ameide interessant. Dort, auf dem Platz vor dem Landesmuseum, steht in diesem Jahr erstmals die Familien-Achterbahn „Wilder Clown“, die ein niederschwelligeres Angebot für Kinder und Familien darstellt als die großen Fahrgeschäfte. Ergänzt wird das Ganze durch zusätzliche Stände wie Dosenwerfen oder eine Bude, bei der in Windeseile Basketbälle in Körben versenkt werden müssen. Die Ameide wird zwischen Landesmuseum und Theaterplatz mit einer indirekten Bodenbeleuchtung in Szene gesetzt und so zu einem stimmungsvollen Verbindungsweg. Was gibt es an Speisen und Getränken? Die Andreasmesse setzt wie gewohnt auf eine Mischung aus Klassikern und neuen Angeboten. Neben Bratwurst und Pommes gibt es Steaks vom Schwenkgrill, Riesen-Fleischspieße, Gyros und Hot Dogs. Neu hinzu kommen in diesem Jahr Stände mit arabischen und tunesischen Spezialitäten, die das Angebot erweitern. Glühwein, Kinderpunsch & Co. sind natürlich vielerorts auf dem Kirmesgelände zu bekommen. Wie sind die Öffnungszeiten? Die Andreasmesse ist täglich von 11 bis 23 Uhr geöffnet, am Freitag und Samstag sogar bis 24 Uhr. Rund 140 Schaustellerinnen und Schausteller sowie Händlerinnen und Händler sind in diesem Jahr dabei. Wo gibt es öffentliche Toiletten? Wie im vergangenen Jahr werden zwei zusätzliche behindertengerechte Toiletten aufgestellt: eine auf dem Kronenplatz neben dem Musik-Express, eine vor dem Ferdinand-Brune-Haus im Rosental. Als weiteres stilles Örtchen steht das WC im Rathaus zur Verfügung. Welche Straßen sind gesperrt? Für den Aufbau und Betrieb der Kirmes kommt es zu mehreren Sperrungen. Die Industriestraße ist bereits seit Freitag, 21. November und noch bis Montag, 1. Dezember, 13 Uhr, voll gesperrt. Der Kronenplatz sowie der Park und Ride-Parkplatz am Bahndamm stehen seit Donnerstag, 20. November nicht mehr zum Parken zur Verfügung. Das Rosental wurde von Sonntag, 23. November und noch bis Montag, 1. Dezember, 16 Uhr, voll gesperrt. Die Stadt empfiehlt, den betroffenen Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren. Wo kann man parken? Als Ausweichparkplätze nennt die Stadt in einer Mitteilung den Lustgarten (P1), den Hasselter Platz (P3), das H&S Residenzhotel (P5), das Parkhaus am Finanzamt (P9) sowie den Parkplatz Werrebogen, der auch Stellplätze für Wohnmobile bietet. Die Zufahrt zum Parkhaus am Geschäftsgebäude Lange Straße 73 bleibt über die Woldemarstraße möglich, sodass auch dort Parkraum zur Verfügung steht. Was gilt für Radfahrer? Die Ameide ist für Fahrradfahrer im Zeitraum von Dienstag, 25. November, 13 Uhr, bis Montag, 1. Dezember, 14 Uhr gesperrt. Wer mit dem Rad unterwegs ist, sollte diese Sperrung in der Routenplanung berücksichtigen und auf alternative Wege rund um die Innenstadt ausweichen. Wie wird der Busverkehr umgeleitet? Weil die von der Stadtverkehr Detmold GmbH (SVD) gerade neu angeschafften E-Busse höher sind als ihre Vorgänger, kann der Doktorweg mit der niedrigen Eisenbahnbrücke von ihnen nicht mehr befahren werden. Die dort entlangführenden Linien werden deshalb während der Andreasmesse über die Paulinenstraße um die Innenstadt herumgeführt. Die Haltestellen Rosental, die Ersatzhaltestelle Doktorweg sowie die Haltestellen Landesmuseum, Hasselter Platz und Weerthplatz entfallen komplett. Die SVD empfiehlt für den Besuch der Andreasmesse vor allem die Haltestellen Bahnhof, Gericht und Lippischer Hof. Die Linien 703, 705, 708, 776, 777, 911 und 912 bedienen außerdem die Haltestelle Finanzamt, von der aus es nur ein kurzer Fußweg zur Ameide und zum Rosental ist. Gibt es zusätzliche Busfahrten zur Andreasmesse? Um Besucherinnen und Besuchern auch abends eine sichere Heimfahrt zu ermöglichen, erweitert die SVD ihr Angebot. Am Andreasmesse-Samstag gilt der gewohnte Montag-bis-Freitag-Fahrplan mit dichten Takten, teilweise im 15-Minuten-Abstand. Zusätzlich gibt es am Freitag und Samstag einen Sonderfahrplan mit Fahrten bis Mitternacht in die Stadtteile. An diesen beiden Tagen fährt dafür kein Anruf-Sammeltaxi (AST). Wo findet der Wochenmarkt statt? Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wird der Detmolder Wochenmarkt wegen der Andreasmesse am 25., 27. und 29. November auf den Parkplatz am Kaiser-Wilhelm-Platz (Gericht) verlegt. Dort steht den Händlerinnen und Händlern, aber auch den Kundinnen und Kunden an allen Markttagen auch ein Toilettenwagen zur Verfügung. Seit wann gibt es die Andreasmesse? Die Andreasmesse hat in Detmold eine mehr als 400-jährige Tradition: Vor 421 Jahren wurde sie erstmals gefeiert. Der Name geht auf den Apostel Andreas zurück. Bis heute ist sie Anziehungspunkt für die Menschen in Detmold, im Kreis Lippe und darüber hinaus. Traditionell beginnt sie am Mittwoch nach dem Buß- und Bettag und endet am ersten Advent. Mehr zum Thema Fahrspaß, Aktionsbuden und Ambiente: Das alles ist neu auf der Andreasmesse in Detmold Andreasmesse in Detmold: Hier sind Straßen gesperrt und so fahren die Busse