Reisebus aus Kalletal prallt in Niedersachen vor Baum - Fahrer schwer verletzt

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Der Bus fuhr eine Böschung herunter und prallte frontal gegen einen Baum. - © Katharina Dröge/Feuerwehr SG Uchte
Der Bus fuhr eine Böschung herunter und prallte frontal gegen einen Baum. (© Katharina Dröge/Feuerwehr SG Uchte)

Kalletal/Uchte. Ein Reisebus aus NRW ist am Karsamstagnachmittag auf der B61 von der Fahrbahn abgekommen, eine Böschung heruntergefahren und frontal gegen einen Baum geprallt. Der Bus komme aus Kalletal, teilt die Staatsanwaltschaft Verden mit. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt, auch zwei Fahrgäste mussten behandelt werden.

Gegen kurz nach 16 Uhr war der Bus aus Richtung Sulingen kommend in Höhe Rauer Busch (Uchte) unterwegs, als er nach rechts von der Straße gegen den Baum rutschte. Der Baum wurde durch die Wucht des Aufpralls gefällt, der Bus blieb aufrecht stehen. Das erklärt die Feuerwehr SG Uchte in ihrem Bericht. Die ersten Einsatzkräfte fanden insgesamt 15 Reisende und den Busfahrer in dem Bus vor. Über einen Notausgang wurden sie von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst aus dem Fahrzeug geholt.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war vor Ort - © Katharina Dröge/Feuerwehr SG Uchte
Ein Großaufgebot an Rettungskräften war vor Ort (© Katharina Dröge/Feuerwehr SG Uchte)

"Bis auf zwei Leichtverletzte blieben glücklicherweise die Reisenden unverletzt und waren alle gehfähig", heißt es von der Feuerwehr. Der Busfahrer wurde eingeschlossen und konnte das Fahrzeug nicht selbstständig verlassen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst holten den schwer verletzten Fahrer aus dem Fahrzeug. Er wurde vom Notarzt und dem Rettungsdienst versorgt und mit dem Christoph 4 nach Hannover geflogen. Die beiden leicht verletzten Reisenden wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus nach Minden gebracht. Die anderen Reisenden wurden zur weiteren Betreuung ins Feuerwehrhaus nach Uchte gebracht. Dort kümmerten sich das DRK und die Johanniter aus Landesbergen, sowie das Kriseninterventionsteam des Landkreises um sie, bis ein anderer Bus sie abholte.

120 Rettungskräfte im Einsatz

Da die genaue Lage bei der Alarmierung noch unklar war und es sich um einen verunfallten Reisebus mit Personen handelte, wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Neben 120 Feuerwehreinsatzkräften aus den Ortswehren Uchte, Lohhof, Warmsen, KleinenheerseGlissen, Hoysinghausen und Nendorf, waren insgesamt acht Rettungswagen und vier NEFs von Hauptamtlichen Rettungsdiensten und den Johannitern und dem DRK Landesbergen vor Ort.

Zudem wurden vier Rettungshubschrauber alarmiert, von denen lediglich zwei in Uchte landeten. Auch die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Die B61 blieb für etwa 90 Minuten voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Bus wurde so schwer beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.

Zwei Rettungshubschrauber landeten in Uchte, lediglich einer kam zum Einsatz - © Katharina Dröge/Feuerwehr SG Uchte
Zwei Rettungshubschrauber landeten in Uchte, lediglich einer kam zum Einsatz (© Katharina Dröge/Feuerwehr SG Uchte)

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