LZ-Kneipenquiz geht in die nächste Runde

Erol Kamisli

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Sind wieder dabei: Wilma Thorenmeier vom Landgasthof „AlterKrug" im Schieder-Schwalenberger Ortsteil Ruensiek und LZ-Quizmaster Daniel Hobein freuen sich auf die dritte Ausgabe des Kneipenquiz’. - © Archiv: Torben Gocke
Sind wieder dabei: Wilma Thorenmeier vom Landgasthof „AlterKrug" im Schieder-Schwalenberger Ortsteil Ruensiek und LZ-Quizmaster Daniel Hobein freuen sich auf die dritte Ausgabe des Kneipenquiz’. (© Archiv: Torben Gocke)

Kreis Lippe. Wie viele Kakteen stehen in der Sahara? Wer erfand das Elektroauto oder in welchem Land wurde die Gattin des US-Präsidenten Donald Trump geboren? Solche oder ähnliche Fragen aus verschiedenen Kategorien warten auf die Teilnehmer des Kneipenquiz’ von LZ und den „Lippischen LandWirten".

Insgesamt sieben Mal – von Januar bis Juni – dürfen lippische Ratefüchse in den Restaurants und Gasthöfen der „LandWirte" mit ihrem Wissen prahlen. Los geht’s am Samstag, 26. Januar, ab 19 Uhr im „Hörster Krug" in Lage. „Mitmachen kann jeder, und wir haben sogar noch freie Plätze", freut sich Gastgeberin Eleonore Hoffmann. Das Landgasthaus ist eigentlich gar keine Kneipe, sondern ein gut bürgerliches Restaurant mit Hotel. Daher müssen die Mitspieler nicht mit leeren Mägen über den Fragen brüten. „Nebenher etwas zu essen und zu trinken", sagt Hoffmann, „ist erlaubt und regt überdies die grauen Zellen an."

Moderiert wird das Kneipenquiz von LZ-Quizmaster Daniel Hobein, der die Rätselfragen blockweise stellt. Dies können Fragen aus den Bereichen Literatur, Essen, Sport oder auch Politik sein. Auf eine feste Rubrik „LZ-Aktuell" können sich die Teilnehmer vorbereiten. In dieser Runde werden in Lage Fragen zum Inhalt der LZ-Ausgabe vom 26. Januar gestellt.

Ein Rateteam besteht aus mindestens vier und maximal sechs Personen. Die Fragen werden vom Quizmaster vorgelesen, anschließend haben die Teams genügend Minuten Zeit zur Beantwortung. Im vergangenen Jahr waren insgesamt mehr als 500 Ratefreunde gekommen.

Die schriftlich notierten Antworten werden eingesammelt, ausgewertet sowie Zwischenstände der Teams und ganz besonders kreative Antworten vorgelesen. „Natürlich sind Handys, Lexika oder andere Hilfsmittel nicht erlaubt. Das Motto ist: ,Handys zur Seite und Kopf einschalten‘. Es zählt nur das, was die Teams im Kopf haben", sagt Hoffmann. Ganz wichtig sei, dass die Teilnehmer bei einigen Fragen auch um die Ecke denken müssen. Verschiedene versteckte Informationen in der Frage ermöglichten Menschen mit ganz unterschiedlichem Wissen die Lösung. Und wenn es mal zum Streitfall komme, habe immer der Quizmaster Recht. Die Betonung liege auf „immer", sagt Gastronomin Hoffmann.

Der Rückfall in Zeiten, in denen Wissen noch einen Wert hatte und Kommunikation noch nicht immer und überall computerunterstützt war, solle den Teilnehmern einen unterhaltsamen Abend bieten, an dem jeder vielleicht etwas lerne, was tatsächlich „wissenswert" ist. Sportlicher Ehrgeiz spiele natürlich auch eine Rolle, aber unabhängig vom Ergebnis könne hier jeder seinen Moment haben und mit einer einzigen Antwort auftrumpfen, die kein anderer kenne, meint Eleonore Hoffmann. Das Gewinnerteam, das nach gut drei Stunden gekürt werden soll, erhält einen Präsentkorb.

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