Mit dem Bike auf der Route 66

Jörg Laskowski

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Atemberaubender Ausblick: Auf der Motorradtour durch den Westen der Vereinigten Staaten macht die Gruppe an einigen Nationalparks Halt. Gerast wird bei der Reise nicht, immer wieder bleibt Zeit für Zwischenstopps. - © MT
Atemberaubender Ausblick: Auf der Motorradtour durch den Westen der Vereinigten Staaten macht die Gruppe an einigen Nationalparks Halt. Gerast wird bei der Reise nicht, immer wieder bleibt Zeit für Zwischenstopps. (© MT)

Kreis Lippe. Für viele Biker ist es ein Lebenstraum, mit einer Harley Davidson durch den amerikanischen Westen zu cruisen. Allein traut man es sich vielleicht nicht zu, in ein unbekanntes Land zu reisen, möglicherweise reichen die Sprachkenntnisse nicht aus. Und wenn etwas passiert, wer hilft und an wen muss ich mich wenden?

Schöner und sicherer ist es in einer geführten Gruppe mit Gleichgesinnten und fachkundigen Guides. Da trifft es sich gut, dass das „Mindener Tageblatt", unser Nachbarverlag, in seiner Unternehmensgruppe den größten Anbieter von USA-Touren beheimatet. Der Reiseveranstalter Media-Reisen mit seinem Motorrad-Bereich MR Biketours hat für die Leser der Lippischen Landes-Zeitung eine individuelle, 14-tägige Tour im Oktober zusammengestellt. Die Teilnehmer fliegen am 1. Oktober nach Las Vegas und werden dort von ihren deutschen Guides am Flughafen erwartet. Am nächsten Tag zeigen ihnen die Guides auf einem Rundgang den Las Vegas Boulevard (Strip), bevor am Nachmittag der Transfer zum Motorradvermieter erfolgt. Nach intensiver Einweisung und Proberunden auf dem Hof fahren alle zurück zum Hotel.

Information
Wer Details erfahren möchte, ist zu einem Informationsabend am Mittwoch, 13. Februar, 19 Uhr, bei der LZ, Ohmstraße 7, in Detmold, eingeladen. Eintrittspreis: 3 Euro. Tickets dafür gibt es in allen LZ-Geschäftsstellen.

Am nächsten Tag geht es los – generell sind die Tagesetappen so geplant, dass ein ruhiges Fahren ermöglicht wird und keinesfalls gehetzt werden muss. Es gibt ausreichend Fahrpausen. Foto-Stopps und Besichtigungen ergeben einen entspannten Tagesablauf. In den USA wird wesentlich rücksichtsvoller gefahren als in Deutschland, vor dem dortigen Verkehr muss niemand in Sorge sein. Ein Guide fährt vor der Motorrad-Gruppe, hinten sichert das Gepäckfahrzeug ab. Auf zahlreichen Abschnitten der geplanten Tour wird ein freies Fahren möglich sein, um sich an einem verabredeten Punkt wieder zu treffen.

Die Tour ist so geplant, dass es jeden Tag einen Höhepunkt zu erkunden gibt. Sehr schnell kommt die Gruppe auf die berühmte Route 66, besichtigt historische Goldgräberstädte, authentische Saloons und Hotels aus der Zeit des Goldrausches. Auch Kingman, der eigentliche Geburtsort dieser Strecke, und der berühmte Hackberry General Store werden von den Bikern angesteuert.

Für den Grand Canyon, die weltberühmte gigantische Schlucht des Colorado Rivers, nimmt sich die Gruppe einen ganzen Tag lang Zeit. Weiter geht es in das Navajo- und Hopi-Indianerreservat und ins Monument Valley, bekannt durch viele Westernfilme, die der Regisseur John Ford mit John Wayne gedreht hat.

Viele weitere Nationalparks liegen auf der Route, neben den weniger bekannten, aber wunderschönen Glen Canyon und Capitol Reef Nationalpark sind es der Bryce Canyon mit seinen bizarren Sandsteinsäulen, der malerische Zion Nationalpark mit seinen tiefen und engen Schluchten und nicht zuletzt der Valley of Fire State Park, der in völliger Einsamkeit nicht weit entfernt von Las Vegas liegt. Am 14. Oktober geht es wieder zurück nach Deutschland.

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