Mit Video: Elias Sansar und Michelle Rannacher gewinnen den 48. Hermannslauf

Yvonne Glandien

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Neuer Rekord: Elias Sansar ist zum zwölften Mal als erster Hermannsläufer im Ziel angekommen. Unter den Frauen hat sich Newcomerin Michelle Rannacher durchgesetzt. - © Tilo Sommer/Matthias Schwarzer
Neuer Rekord: Elias Sansar ist zum zwölften Mal als erster Hermannsläufer im Ziel angekommen. Unter den Frauen hat sich Newcomerin Michelle Rannacher durchgesetzt. (© Tilo Sommer/Matthias Schwarzer)

Detmold/Bielefeld. Vor fast 50 Jahren begann eine Tradition, die jedes Jahr aufs Neue Tausende Sportler herausfordert. Rund 7.000 Menschen hatten sich in diesem Jahr für den Hermannslauf angemeldet. Und einer von ihnen hat einen neuen Rekord aufgestellt: Der Detmolder Elias Sansar ist zum zwölften Mal als erster im Ziel angekommen - mit einer persönlichen Bestzeit von 1:44:55. Unter den Frauen hat sich Michelle Rannacher als schnellste Läuferin durchgesetzt.

LZ.de war mit der Kamera am Start in Detmold, in Oerlinghausen und am Ziel an der Sparrenburg - wir haben sogar Rekordsieger Elias Sansar vor die Linse bekommen.

Fotostrecke: Das war der Hermannslauf 2019

Das war der Hermannslauf 2019

Der Detmolder Elias Sansar hatte den Hermannslauf bereits elf Mal als Sieger abgeschlossen, in diesem Jahr hat er das Dutzend vollgemacht. Unter den Frauen hat in den vergangenen vier Jahren Hilde Aders das Rennen gemacht - Aders lief in diesem Jahr allerdings nicht mit. Mit Michelle Rannacher hat eine Newcomerin das Rennen für sich entschieden. „Der Hermann ist hart. Ich hatte die letzten Kilometer ein paar Probleme mit den Waden und konnte mir zu keiner Zeit sicher sein. Jetzt bin ich einfach nur froh, dass es gereicht hat", sagt die Gütersloherin. Sie brauchte 2:02:44 Stunden. Zweit der Frauen wurde Stephanie Strate vom SV Brackwede mit einer Zeit von 2:04:38. Als dritte Frau erreichte Franzi Bossow vom Bielefelder TSVE das Ziel nach 2:06:11 Stunden. Damit war sie fast vier Minuten schneller als 2018.

Für Elias Sansar lief alles bestens. Bereits in Oerlinghausen hatte er sich einen Vorsprung von zwei Minuten ausgebaut: "Ich bin einfach nur super zufrieden. Ich habe mich gut gefühlt. Als ich gemerkt habe, dass ich heute unter 1:45 laufen kann, habe ich nochmal alles rausgeholt." Zweiter wurde Jan Kaschura mit 1:51:06 vom Team RunArtist Holzminden. Dritter wurde, nur 12 Sekunden später, Erik Leusink.

Liveticker nachlesen: LZ.de/hermann19

Auch Kurioses war wieder vertreten. Seit dem der Hermannslauf 1971 aus der Taufe gehoben wurde, gab es auch besonders kreative Läufer. Ob als Cherusker verkleidet - in diesem Jahr durch Gerald Obst -, oder mit ganz besonderern Ideen: 2009 lief ein Duo die Strecke gleich doppelt. 5:51:08 benötigten Oliver Arndt und Lajos Speck für den Weg von der Sparrenburg zum Hermann und zurück. 2016 legte Raoul Schöneis vom TV Lemgo einen Ultramarathon zurück. 93,3 Kilometer betrug die Gesamtstrecke. Dazu lief Raoul an Hermannsdenkmal los zur Sparrenburg, von dort zurück und schloss sich am Hermann der letzten Startgruppe zum Hermannslauf an, um mit dieser in Bielefeld ins Ziel zu gelangen.

Im vergangenen Jahr hat sich auch LZ-Redakteur Till Brand auf die 31,1-Kilometer-Strecke gewagt. Lesen Sie mit einem Klick hier, wie er sich geschlagen hat.

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