Briten sprechen sich gegen Windräder an der Gauseköte aus

Martin Hostert

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Auf diesen Flächen bei Berlebeck sollen die Windräder gebaut werden.  - © WestfalenWind
Auf diesen Flächen bei Berlebeck sollen die Windräder gebaut werden.  (© WestfalenWind)

Im Genehmigungsverfahren für den Bau und den Betrieb von Windenergieanlagen auf der Gauseköte liegt dem Kreis Lippe nun die Stellungnahme der zuständigen Behörden für Luftfahrt vor, wie der Kreis in einer Pressemitteilung erklärt. Darin enthalten seien Ausführungen der britischen Streitkräfte, die im Bereich der Senne den Truppenübungsplatz nutzen. Sie sprechen sich gegen den Bau der Anlagen aus.

Der Antragsteller WestfalenWind habe die Unterlagen für den Bau und Betrieb von insgesamt 13 Anlagen Ende Dezember 2020 eingereicht und im Mai diesen Jahres inhaltlich vervollständigt. Die Immissionsschutzbehörde habe daraufhin in Absprache mit dem Antragsteller zunächst die sogenannten Träger öffentlicher Belange in das Genehmigungsverfahren einbezogen. Hierbei handele es sich etwa um die Fachbehörden, die betroffenen Kommunen, die Bezirksregierung oder auch die Behörden für Luftfahrt (Bezirksregierung Münster, Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr). Die Beteiligung sei gesetzlich vorgegeben. Im Bereich der Luftfahrt werden zivile und militärische Angelegenheiten betrachtet.

Der Kreis plane die Offenlage der ergänzten Antragsunterlagen und der bisher vorliegenden abschließenden Stellungnahmen der verschiedenen Akteure ursprünglich für Ende September. Durch dieses Vorgehen wolle die Verwaltung der Öffentlichkeit alle wichtigen Unterlagen gebündelt zur Verfügung stellen. Was die Stellungnahme des Militärs nun für die weiteren Schritte des Verfahrens bedeutet, werde gerade geprüft.

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