Maskenpflicht im Unterricht in NRW wird abgeschafft

Jemima Wittig

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Ab 2. November wird die Maskenpflicht in Schulen in NRW abgeschafft. - © Pixabay
Ab 2. November wird die Maskenpflicht in Schulen in NRW abgeschafft. (© Pixabay)

Kreis Lippe/ Bielefeld. Ab dem 2. November müssen Schülerinnen und Schüler in NRW an ihrem festen Sitzplatz keine Maske mehr tragen. Das teilt das Schulministerium am Donnerstagmorgen mit. "Mit der Maskenpflicht haben wir unseren Schülerinnen und Schülern seit mehr als zwölf Monaten sehr viel abverlangt", begründet Schulministerin Yvonne Gebauer den Schritt. "An unseren Schulen gibt es keinen übermäßigen Anstieg des Infektionsgeschehens. Gleichzeitig steigen die Impfquoten weiter an, bei Lehrerinnen und Lehrern liegt sie sogar über 90 Prozent. Und schon fast die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler über zwölf Jahren ist schon vollständig geimpft. In dieser Situation ist die Aufhebung der Maskenplicht am Sitzplatz ein verantwortbarer Schritt."

Das Ende der Maskenpflicht ist mit einigen Vorgaben verbunden. So dürfen die Kinder sie nur abnehmen, wenn sie einen ihnen fest zugewiesenen Sitzplatz haben. Gleiches gilt in Betreuungsangeboten, wenn die Kinder sitzen, etwa zum Basteln. Genau wie es etwa im Restaurant geregelt ist, müssen die Kinder die Maske aufsetzen, wenn sie ihren Platz verlassen. Lehrkräfte müssen im Unterrichtsraum keine Maske tragen, wenn sie einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Schülern einhalten können. Bei Konferenzen und Besprechungen des schulischen Personals im Lehrerzimmer am festen Sitzplatz entfällt die Maskenpflicht ebenfalls.
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Infiziert sich ein Kind mit Corona, muss der betroffene Schüler in Quarantäne und seine unmittelbaren Sitznachbarn. Sie kann frühestens am fünften Tag der Quarantäne durch einen negativen Test beendet werden. "Vollständig geimpfte oder genesene Personen ohne Symptome sind von der Quarantäneanordnung weiterhin ausgenommen", heißt es in dem Beschluss.

Bis zum Beginn der Weihnachtsferien sollen sich die Schüler weiter regelmäßig testen. An Grund- und Förderschulen werden zwei Mal pro Woche RCP-Pooltestverfahren durchgeführt, in den weiterführenden Schulen drei Mal pro Woche Selbsttests. Weiterhin soll regelmäßig gelüftet werden und die Hygieneregeln sollen eingehalten werden. Mit diesen Maßnahmen solle laut Gebauer der Präsenzbetrieb abgesichert werden.

Weitere Informationen folgen.

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