Die Strafverhandlung am Amtsgericht Lemgo wegen Urkundenfälschung – es geht um gefälschte PCR-Testergebnisse - habe kein Urteil erbracht, sondern sei vertagt worden. Das wird aus dem Amtsgericht Lemgo mitgeteilt.
Die Verhandlung am Dienstag, 24. Mai, konnte dem Bericht zufolge wegen Verspätung des Strafverteidigers erst mit knapp 30-minütiger Verspätung beginnen und verzögerte sich durch zwei von dem Strafverteidiger beantragten Verhandlungsunterbrechungen zusätzlich. Wegen anderweitiger Verhandlungstermine wurde die Strafverhandlung gegen 11.30 Uhr vertagt. Ein neuer Termin sei noch nicht anberaumt.
Einer 30-jährigen Frau aus Herford, ehemalige Mitarbeiterin eines Labors in Bad Salzuflen, wird vorgeworfen, zwischen dem 30. August und dem 10. September 2021 in drei Fällen "zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde" hergestellt zu haben.
Kreis Lippe
Entscheidung vor Gericht vertagt: Labor-Mitarbeiterin fälscht PCR-Tests in Bad Salzuflen