Lippische Landes-Zeitung: Nachrichten aus Lippe, OWL und der Welt

Lemgo

Theatergruppe „Stattgespräch“ startet in die neue Spielzeit

Lemgo. Die Freie Theatergruppe „Stattgespräch" startet am Samstag, 7. September, in ihre 23. Spielzeit. Unter dem Spielzeitmotto „SPIELregeln" werden sechs Inszenierungen mit rund 50 Vorstellungen im Kulturbahnhof gezeigt. Der Spielplan wird abwechslungsreich, verspricht die Theatergruppe.

Viele gesellschaftliche Entwicklungen verändern die heutige Welt. Die Theatergruppe zeige Teile dieser Veränderungen auch auf der Lemgoer Bühne, heißt es in der Pressemitteilung. Los geht es im September mit der Verlängerung des Schauspiels „Herr Kolpert" von David Gieselmann. In diesem Stück wird „die Brutalität und menschliche Leere bei Morden aus Langeweile thematisiert".

Information

Tickets

Karten für alle Vorstellungen gibt es ab sofort über die Geschäftsstellen der Lippischen Landes-Zeitung, Kartentelefon Tel. (05231) 911-113, über www.erwin-event.de sowie über die Tourist-Information, Tel. (05261) 98870.

Der Lustspielklassiker „Der Diener zweier Herren" von Carlo Goldoni wird im November bis zur 15. Vorstellung verlängert. Das Stück gelte seit seiner Uraufführung als eine der schönsten Komödien der Theatergeschichte, so die Theatergruppe.

In der ersten Neuproduktion „Der rechte Auserwählte" von Eric Assous werden im Dezember und Januar Weltanschauungen oder Aussagen aufgezeigt, „die in der überwiegenden Gesellschaft als inakzeptabel gelten-, aber gleichzeitig von führenden Weltpolitikern offen und laut vertreten werden".

Die Komödie „Die Wunderübung" von Daniel Glattauer spiegelt im Februar das langjährige Eheleben von Joana und Valentin wider. Sie suchen Hilfe bei einem Paartherapeuten, der jedoch auch seine eigenen Probleme hat. Die Inszenierung wurde letztmalig bis zur 30. Vorstellung verlängert.

Die zweite Neuproduktion „Die letzte Zigarre" von Bengt Ahlfors ab März zeige, was oft im Verborgenen liegt. „Das Stück thematisiert ernsthaft und komisch die Hoffnungen und Sehnsüchte im Alter", heißt es in der Ankündigung. Es beschreibe, wie das Leben sein könnte, warum die Sehnsucht nie aufhört und es nie zu spät ist, sein Leben neu zu regeln.

Zum Abschluss der 23. Spielzeit wird im April 2020 letztmalig das Schauspiel „Unsere Frauen" von Erich Assous gespielt. „Ein faszinierendes Stück über Freundschaft, Mord und Liebe, Spielregeln und eine Auseinandersetzung mit dem Heute."

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2026
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.