Circus Probst kommt nach Lemgo

Nadine Uphoff

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Die Truppe "Suba" aus der Mongolei. - © Conny Mueller
Die Truppe "Suba" aus der Mongolei. (© Conny Mueller)

Lemgo. "Manege frei!", heißt es ab Donnerstag, 27. Oktober, wenn der Circus Probst zu Gast in Lemgo ist. Bis Sonntag, 30. Oktober, sind mehrere Auftritte der neuen Show "Surprise" (zu Deutsch: Überraschung) im Zelt auf dem Regenstorplatz geplant. Dieser wird ab Freitag, 21. Oktober daher gesperrt, ab dem 24. Oktober ist auch der Parkplatz Bleiche gesperrt. Beide Stellflächen sind ab dem 1. November wieder nutzbar. Trotz des Titels, verraten die Verantwortlichen in einer Presseinformation ein paar Details ihres neues Programms.

Da wären zum Beispiel die todesmutigen Fahrer der Torres-Truppe. Die vier Kolumbianer zeigen gewagte und riskante Manöver in einer vier Meter großen Stahlkugel. Aus der fernen Mongolei kommt die Truppe Suba nach Deutschland. Sie zeigen luftige Sprünge auf dem Schleuderbrett und akrobatisches Seilspringen.

Komik und Verbiegen

Was wäre ein Zirkus ohne Clowns? "Rudi Brukson ist ein Meister des komischen Fachs", heißt es. Bereits mit acht Jahren debütierte Elena mit einer ersten eigenen Luftnummer am Ringtrapez in einem Schweizer Circus. Jetzt, zehn Jahre später, hat sie sich den Tüchern verschrieben. An ihnen zeigt sie hoch oben unter der Zirkuskuppel ihr Talent mit eleganten Figuren und riskanten Abfallern.

Die Schlangenfrau Tsas Tsenduke in der Manege. - © Friedr. Klawiter
Die Schlangenfrau Tsas Tsenduke in der Manege. (© Friedr. Klawiter)

Der Kontrast dazu: Starke Männer, die Gewichte stemmen. Suldbaatar Adilbish kann bis zu fünf Menschen gleichzeitig in die Luft heben. Eine rasante Jonglage zeigt Rico Brukson. Er soll wahrhaft virtuos im Umgang mit Tennisschlägern sein. Tsas Tsenduke beherrscht die Kunst des Verbiegens des eigenen Körpers. Als Höhepunkt schießt die junge Artistin mit Pfeil und Bogen, während sie im Handstand balanciert.

Tiere in der Manege

Für den moldawischen Artisten Jim Bim ist das Trampolin eine Spielwiese, die es ihm ermöglicht, akrobatische Höchstleistungen mit seinem angeborenen Talent für Komik zu einer ebenso originellen wie humorvollen Attraktion zu vereinen. Auch Juniorchefin Stephanie Probst selbst steht in der Manage, zusammen mit ihren Pferden. Außerdem treten ungarische Steppenrinder, Wattussi-Rinder, Zebras, Kamele, Dromedare, Lamas, ein Emu, ein Zebroid, Ziegen und Esel im Zirkus auf.

Umrahmt wird das Programm von einem Live-Orchester. Die Vorstellungen starten am 27. Oktober um 17 Uhr, am 28. und 29. Oktober um 16 und 19.30 Uhr sowie am 30. Oktober um 11 und 16 Uhr. Karten kosten zwischen 15 und 36 Euro und sind unter www.circus-probst.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Zirkuskasse erhältlich.

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