Lemgo. Mehrfach werden in jüngster Zeit „Geisterfahrer“ in der Papenstraße gesichtet. Mancher Autofahrer verirrt sich an der Einmündung zur Straße Freier Hof (bei „Vesuvio“ und „Stadtpalais“) in die Papenstraße Richtung Waisenhausplatz. Das ist sogar „legal“, denn: An der Einmündung ist ein Schild vergessen worden. Zurzeit ist das östliche Ende der Papenstraße Richtung Ostertor wegen Bauarbeiten gesperrt. Wer also in dieses Ende der Papenstraße einfährt, um zum Beispiel zur Stadtbücherei zu kommen, darf dort zurzeit wenden und kann über den Freien Hof Richtung Schuhstraße wieder ausfahren. Dementsprechend ist das Einbahnstraßenschild an der Einmündung überklebt und damit ungültig. Völlig „legal“: Verkehrt durch die Einbahnstraße Doch: Autofahrer dürfen – zumindest laut Beschilderung – aus Richtung Ostertor in der Papenstraße weiter geradeaus Richtung Waisenhausplatz fahren. So verirren sich vermutlich ortsunkundige Fahrer in die Straße und fahren entgegen der Einbahnstraßenrichtung bis St. Nicolai oder weiter. Spätestens am Waisenhausplatz werden sie aber von einem Schild „Verbot der Einfahrt“ (roter Kreis mit weißem Querstrich) gestoppt. Denkbar, dass es dabei auch zu gefährlichen Situationen kommt. Auf LZ-Nachfrage stellt die städtische Pressesprecherin Tanja Schröder klar: Die Papenstraße bleibt zwischen Waisenhausplatz und „Vesuvio“ Einbahnstraße. An der Einmündung zum Freien Hof müsste eigentlich ein entsprechendes Schild hängen. Schröder: „Es ist im Nachhinein schwer zu sagen, ob das Schild vergessen wurde“ – oder ob es jemand gestohlen hat. Die Stadt will jedenfalls noch am Montag so schnell wie möglich nachbessern lassen.