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Heinz-Sielmann-Schule

Kennenlernwoche für die neuen Oerlinghauser „Sielmänner“

Oerlinghausen. Es ist gerade einmal sieben Wochen her, da wurden an der Heinz-Sielmann-Schule (HSS) 112 Fünftklässler eingeschult. Zeit genug, um sich an der kleinen Oerlinghauser Gesamtschule zu orientieren, die Mitschüler, aber auch die Lehrkräfte schon ein wenig kennenzulernen. In der letzten Woche vor den Herbstferien sollte dieses erste Kennenlernen dann noch einmal in einer besonderen Woche vertieft und intensiviert werden.

Statt regulärem Fachunterricht, der überwiegend im Klassenraum stattfindet, konnten sich die Schülerinnen und Schüler laut Mitteilung der Schule auf abwechslungsreiche Tage freuen, die vom normalen Schultag abwichen. Die acht Klassenlehrerinnen und -lehrer hatten sich für die Sekundarschüler ein vielfältiges Programm überlegt.

Neben einem Ausflug in den Tierpark Olderdissen waren die Kinder auch einen Tag im archäologischen Freilichtmuseum, wo sie einen spannenden Einblick in das Leben der Germanen bekamen und ihr Geschick beim Herstellen von Tonperlen unter Beweis stellen konnten. „Nachgeholt werden muss leider der Besuch des Pisak-Theaters, der aus Krankheitsgründen ausfallen musste“, bedauert die Schule. Bei den regelmäßigen Auftritten des Theaters in allen Jahrgangsstufen der HSS werden wichtige Lebensthemen der Kinder und Jugendlichen angepackt, wie „Mobbing“. Dabei werden im Klassenraum die Persönlichkeit und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler gestärkt und der Blick für die Verschiedenartigkeit gefördert. Toleranz und Respekt spielen dabei eine übergeordnete Rolle bei den Kindern und Jugendlichen. Weitere Schwerpunkte lagen auf dem Methoden- und Teamtraining sowie dem Unterricht mit digitalen Lernwerkzeugen. Die Schüler lernten auch die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Jugendzentrum der Stadt Oerlinghausen kennen sowie das Angebot der eigenen Schülerbücherei, das von Büchereileiterin und Pädagogin Stefanie Krone präsentiert wurde. Abgerundet wurde das Programm der besonderen Woche schließlich noch durch gemeinsames Frühstücken, das das Gemeinschaftsgefühl in den neu zusammengestellten Klassen auch noch einmal gefördert und den Grundstein für die weitere Zusammenarbeit der Kinder untereinander in den nächsten sechs Jahren gelegt habe.

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