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Fußball

DFB Pokal: Der SC Paderborn empfängt den FC Bayern

Paderborn. Die Bayern sind da. Und der SC Paderborn erhöht die Zahl seiner Ordnungskräfte im Stadion. Diese Maßnahme habe allerdings nichts mit dem Gegner und seinen Fans zu tun, sagt Sebastian Matz, beim Verein Leiter für Organisation und Sicherheitsfragen.

Die Aufstockung resultiere aus den gemachten Erfahrungen bei den anderen Spielen mit Vollauslastung. „Wir wollen besonders der Situation in den Stehplatzblöcken anders gerecht werden", sagt Matz, der zugleich an die Zuschauer appelliert, den Platz voll auszuschöpfen.

Ansonsten wird das Pokalspiel wie jedes andere auch behandelt. „Das Konzept der Polizei steht, daran ändert sich auch nichts", hieß es auf Anfrage von der Pressestelle. Auch im Stadion setzt der SCP auf das bewährte Sicherheitskonzept. „Da ist es egal, ob Ingolstadt, St. Pauli oder die Bayern kommen", sagt Geschäftsführer Martin Hornberger. Sorgen vor Zusammenstößen der Lager macht er sich nicht.

"Viele Event-Fans wollen nur Bayern sehen"

Unter den Zuschauern würden sicher viele Event-Fans sein, die einfach den FC Bayern erleben wollen. Von deren Seite seien keine Probleme zu erwarten. Allerdings gilt auch am Dienstag die Regel, dass die Südtribüne für gegnerische Fanutensilien tabu ist. Anhänger des FCB können ihre Trikots oder Schals also nur auf den Sitzplätzen oder im Mix-Block auf der Nordtribüne tragen.

Für alle Besucher gilt jedoch, dass sie sich auf „konsequente Kontrollen" einstellen müssen. Die gebe es zwar immer, so Hornberger. Bei einem ausverkauften Spiel verlängere sich aber natürlich die Wartezeit. Taschen und Rucksäcke dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden.

Der SC Paderborn weist die Fußball-Fans ausdrücklich darauf hin, möglichst früh anzureisen. Die Stadiontore öffnen sich am Dienstag 90 Minuten vor Anpfiff, also um 17 Uhr. Wegen der frühen Anstoßzeit fällt die Anreise mit dem Feierabendverkehr zusammen, so dass Verein und Polizei durchaus mit hohem Autoaufkommen unter anderem auf der B1 rechnen.

Am besten mit dem Bus zum Stadion

Geschäftsführer Hornberger empfiehlt daher, am besten mit dem Bus zum Stadion zu kommen. Laut SCP bietet der Padersprinter aus der Stadt heraus eine höhere Taktung seiner Busse an. Autofahrer könnten den großen Park-and-Ride-Parkplatz am IT-Zentrum / Siemens nutzen, sagt Hornberger, der auch auf die 2.000 Fahrrad-Stellplätze an der Arena hinweist. „So kommt man nach dem Spiel auch schneller wieder weg."

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