20-Jährige stirbt nach schwerem Unfall in Bielefeld

Jürgen Mahncke, Jens Reichenbach und Stefan Becker

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Polizei (© Bernhard Preuss)

Bielefeld. Auf der Spenger Straße zwischen Spenge-Lenzinghausen und Bielefeld-Jöllenbeck ist es am späten Mittwochabend auf Höhe der Straße Schlottkamp zu einem tödlichen Unfall gekommen. Drei Frauen schwebten laut Feuerwehreinsatzleiter Frank Klumpe in Lebensgefahr.

Update, 5.45 Uhr: Wie die Polizei in der Nacht mitteilte, überlebte eine 20-jährige Insassin nicht. Sie konnte am Unfallort zwar vom Notarzt wiederbelebt werden, erlag aber später ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 22.45 Uhr nach einem Überholvorgang. Wie die Polizei mitteilte, war der Ford Fiesta aus Warendorf mit drei weiblichen Insassen auf der kurvigen Landstraße in Richtung Bielefeld unterwegs, als er mehrere Hundert Meter vor dem Ortseingang Jöllenbeck aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam.

Ein nachfolgender Autofahrer leistete sofort Erste Hilfe

Zuerst touchierte das Auto einen Leitpfosten, dann schleuderte der Fiesta von der Straße und prallte dann frontal gegen einen am Straßenrand stehenden Baum. Die Wucht der Kollision deformierte die komplette Front des Kleinwagens und klemmte eine der Frauen im Wageninneren ein. Der Fahrer eines nachfolgenden Autos beobachtete den Unfall, alarmierte sofort Polizei und Feuerwehr und leistete Erste Hilfe.

Die Feuerwehr rückte mit 35 Einsatzkräften sowie vier Notärzten und drei Rettungswagen an. Für die Retter war sofort klar, dass die Eingeklemmte in Lebensgefahr schwebte. Entsprechend befreiten die Einsatzkräfte die Frau per "Crash-Rettung" - also möglichst schnell und mit schwerem Gerät - aus ihrer Notlage.

Spenger Straße noch bis in die Nacht gesperrt

Auch die 21-jährige Fahrerin und ihre 20-jährige Beifahrerin schwebten nach Informationen vom Unfallort in Lebensgefahr. Die Polizei bezeichnete den Zustand der Frauen später als "schwer verletzt". Zwei der drei Frauen kamen in Bielefelder Krankenhäuser, das dritte Unfallopfer brachten die Retter in eine Klinik nach Herford.

Wegen der notwendigen, ausführlichen Unfallaufnahme blieb die Spenger Straße laut Polizei noch bis in die Nacht gesperrt. Bis zuletzt blieb unklar, ob möglicherweise überhöhte Geschwindigkeit oder eine rutschige Fahrbahn zu dem schweren Unfall führten.

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