Bundespolizei stoppt Gütersloher mit 3200 Zigaretten am Essener Hauptbahnhof

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Der Bundespolizei gegenüber gab der Gütersloh an, dass er am Vortag von Sofia nach Wien geflogen sei. Dabei habe er mehrfach die erlaubte Reisefreimenge innerhalb der Europäischen Union erworben. - © Symbolfoto/Pixabay
Der Bundespolizei gegenüber gab der Gütersloh an, dass er am Vortag von Sofia nach Wien geflogen sei. Dabei habe er mehrfach die erlaubte Reisefreimenge innerhalb der Europäischen Union erworben. (© Symbolfoto/Pixabay)

Gütersloh. Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend einen 29-jährigen Mann aus Gütersloh am Essener Hauptbahnhof mit einer auffällig hohen Anzahl an Zigarettenschachteln erwischt. Der Gütersloher versteckte sich in einem Geschäft, als er die Beamten sah.

Bei der Kontrolle wirke der Mann laut Polizeimeldung zunehmend nervöser. Er übergab den Beamten seinen bulgarischen Reisepass. In seinen Taschen fanden die Bundespolizisten insgesamt 160 Packungen Zigaretten, die eine Steuerbanderole aus Bulgarien aufwiesen.

In der Bundespolizeiwache gab der Mann dann an, dass er am Vortag von Sofia nach Wien geflogen sei. Dabei habe er mehrfach die erlaubte Reisefreimenge innerhalb der Europäischen Union erworben. Diese Käufe wies der 29-Jährige mit mehreren Belegen nach. Zudem fanden die Polizisten in einer der Taschen weitere 40 Packungen, sowie einen Kassenbon aus dem vergangenen Juni auf, mit dem er 12 Stangen (mit je 10 Schachteln) gekauft hatte.

Die Bundespolizisten kontaktierten das Zollfahndungsamt in Essen. Daraufhin stellten die Beamten die überschreitende Menge der Zigaretten sicher. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung von 200 Euro erhoben. Anschließend leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung ein.

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