Alles dreht sich ums Team in «2XKO«. Das neueste Spiel von «League of Legends»-Entwickler Riot Game will das Genre der Fighting-Games aufmischen - und setzt dabei in unterschiedlichster Hinsicht voll darauf, dass sich Spielende für die Kämpfe zwei Spielfiguren statt wie sonst oft nur einen Charakter aussuchen.
Zunächst sieht «2XKO» wie ein gewöhnliches Fighting Game aus: Zwei Charaktere stehen sich in einem zweidimensionalen Raum gegenüber und geben sich so lange auf die Mütze, bis der Lebensbalken einer Figur am Ende ist. Das kennt man aus Spielen wie «Street Fighter» oder «Tekken» nur zu gut.
Charaktere aus «League of Legends»
Nur treten in «2XKO» in der Regel pro Seite zwei Kämpferinnen oder Kämpfer an, die übrigens alles Figuren aus der Welt von «League of Legends» sind. Spielende können während der Runde zu jeder Zeit die Kämpfenden auswechseln, was sie taktisch zu ihrem Vorteil nutzen können.
So lassen sich etwa Kombo-Attacken mit einer schlauen Einwechslung deutlich verlängern. Oder es gelingt so, Angriffe des Gegners mit einer Spezialfähigkeit, die man schnell in den Kampf holt, zu unterbrechen. Und das ist wichtig, denn wer seine Charaktere gut beherrscht, kann mit einer gut getimten Folge von Attacken einfach einmal zwei Drittel des gegnerischen Lebensbalkens abschmelzen lassen.
Koop-Modus auch für Neulinge
Besonders ist dabei der Koop-Modus, bei dem man zu zweit ein Team steuert. So geht es online in «Zwei-gegen-zwei»-Matches, bei denen etwa auch genrekundige Neulinge an das Spiel heranführen können.
«2XKO» ist an sich kostenlos. Geld verdient Riot wie auch in seinen anderen Spielen mit Skins, die man freispielen oder eben für Geld kaufen kann. Außerdem stehen zu Beginn nicht alle der zunächst zwölf Charaktere zur Verfügung. Auch sie lassen sich kaufen oder mit erspielter In-Game-Währung freischalten.
Das Game ist für PC, Xbox Series X/S und Playstation 5 erschienen. Auf PC ist die Nutzung von Riots Anticheat-Software Vanguard verpflichtend. Die USK hat das Spiel ab 12 Jahren freigegeben.