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Flughafen

Pech mit Patrone - Gefängnis statt Urlaub

Mit einer scharfen Patrone im Gepäck hat ein 55-Jähriger eine Urlaubsreise in die Türkei antreten wollen. Am Köln/Bonner-Flughafen fiel das Geschoss aber den Sicherheitskontrolleuren auf, wie die Bundespolizei berichtete. Einen Nachweis, dass er die Munition besitzen darf, konnte der Mann nicht vorweisen.

Er habe das Projektil vor drei Monaten vor seiner Tür gefunden, sagte er den Beamten. Als diese gegen ihn ein Verfahren einleiteten, kam es noch schlimmer: Bei der Personalienüberprüfung kam ein offener Haftbefehl wegen Fahrens ohne Führerschein ans Licht.

Fast 1.000 Euro hätte der 55-Jährige direkt bezahlen müssen, um 30 Tage Haft abzuwenden. Weil er das nicht konnte, nahm seine Reise eine ungeplante Route: Statt in die Türkei ging es ins Gefängnis. Das Flugzeug startete ohne ihn.

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