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Nach fast 30 Jahren

Verdächtiger im «Cold Case» Deborah Sassen

Rund 30 Jahre nach dem Verschwinden der damals achtjährigen Deborah Sassen in Düsseldorf haben die Ermittler einen konkreten Verdächtigen im Visier. Staatsanwalt Murat Ayilmaz bestätigte auf Anfrage entsprechende Medienberichte. Genauere Angaben zu dem Mann wollte er nicht mitteilen.

Polizisten hatten in den vergangenen Tagen Wohnungen, ein Haus und auch eine Sickergrube im Düsseldorfer Stadtteil Wersten durchsucht. Die dabei sichergestellten Beweismittel müssten nun ausgewertet werden. «Debbie haben wir leider nicht gefunden», sagte der Staatsanwalt.

Bei den Durchsuchungen am Montag und Dienstag war die zuständige Mordkommission von Spezialisten des Bundeskriminalamtes unterstützt worden. Um welche Spezialisten es sich handelt, wollte der Staatsanwalt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Seit fast 30 Jahren verschwunden: Grundschülerin Deborah Sassen. - © ---/Polizei Düsseldorf/dpa
Seit fast 30 Jahren verschwunden: Grundschülerin Deborah Sassen. (© ---/Polizei Düsseldorf/dpa)

Vor rund einem Jahr hatte die Polizei in dem «Cold Case» die Bevölkerung um Mithilfe und Hinweise gebeten. Die Grundschülerin war am 13. Februar 1996 in Düsseldorf-Wersten auf dem Heimweg verschwunden, als sie nach der Schule nicht Zuhause ankam.

Die damaligen Ermittlungen hatten keinen Erfolg. Bis heute fehlt eine Leiche - und der Täter konnte bislang nicht ermittelt werden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Daher bittet sie die Bevölkerung weiterhin um Hinweise in dem möglichen Mordfall.

War zum Zeitpunkt ihres Verschwindens acht Jahre alt: Deborah Sassen. - © ---/Polizei Düsseldorf/dpa
War zum Zeitpunkt ihres Verschwindens acht Jahre alt: Deborah Sassen. (© ---/Polizei Düsseldorf/dpa)

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