Neue Aufteilung im Schulzentrum

Patrick Bockwinkel

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Im Wandel: Da Haupt- und Realschule auslaufen, stehen im Schulzentrum einige räumliche Veränderungen an - © Patrick Bockwinkel
Im Wandel: Da Haupt- und Realschule auslaufen, stehen im Schulzentrum einige räumliche Veränderungen an (© Patrick Bockwinkel)

Blomberg. Noch teilen sich fünf verschiedene Systeme (Haupt-, Real-, Sekundar-, Förderschule und Gymnasium) das Blomberger Schulzentrum. Doch das wird sich in den kommenden Jahren mit dem Auslaufen von Haupt- und Realschule ändern. Schon jetzt gibt es Überlegungen, wie die frei werdenden Räume unter Gymnasium und Sekundarschule aufgeteilt werden.

Dazu hatte die Stadtverwaltung Achim Körbitz von der Uni Bielefeld mit der Erarbeitung eines Raumnutzungskonzepts beauftragt, das er in Abstimmung mit den Schulleitungen und der Verwaltung erstellte. „Mehrere Grundüberlegungen sind dabei bedacht worden. Beispielsweise, wie Sekundarschule und Gymnasium weitgehend zusammen bleiben oder wie man Schülerströme am besten lenkt“, erklärte Körbitz im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur. Dort stellte er zunächst zwei Varianten vor, wobei der erste Vorschlag von den Schulleitungen favorisiert wurde und am Ende auch das einstimmige Votum der Ausschussmitglieder erhielt.

Diese Variante sieht folgendes vor: Wenn die letzten Haupt- und Realschüler im Sommer 2019 ihre Abschlusszeugnisse erhalten haben, müssten wahrscheinlich zunächst einige Umbaumaßnahmen erfolgen. Zum Schuljahr 2020/21 könnten die Räume und Gebäude dann folgendermaßen zwischen Gymnasium und Sekundarschule aufgeteilt werden:

Das Gymnasium würde sein Hauptgebäude, die ehemalige Landwirtschaftsschule und die Ebene 0 im Erweiterungsbau behalten. Zusätzlich würde das Gymnasium die momentan noch von der Sekundarschule genutzten Ebenen 1 (Fachräume) und 2 (Klassenräume) im Erweiterungsbau bekommen, womit dieser komplett dieser Schulform zur Verfügung stehen würde.

Im Gegenzug würde das Gymnasium Räume aus dem Fachklassentrakt an die Sekundarschule abgeben. Darüber hinaus würde diese sämtliche Räume bekommen, die momentan noch zur Haupt- oder zur Realschule gehören. Die Aula, ein größerer Veranstaltungsraum (V10) und die Mensa würden die Mädchen und Jungen beider Schulformen weiterhin gemeinsam nutzen. Für die Förderschule bliebe alles wie gehabt.

Ob das Konzept so umgesetzt wird, haben in der kommenden Woche die Ratsmitglieder zu entscheiden. Deren Zustimmung gilt allerdings als sehr wahrscheinlich.

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