Gesamtschule Aspe als Europaschule ausgezeichnet

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Mit dem EU-Banner: (von links) Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner gratuliert Nadir Kouri, Enrico Gomig, Laureen Hannig, Jonah Tappe, Ayleen Brandt, Michaela Gelke, Christiane Höke, Bernd Bretthauer-Aue und Fabian Sürken. Judith Schilling von der EU-Kommission Bonn freut sich für die Gesamtschule. - © Land NRW/W. Meyer
Mit dem EU-Banner: (von links) Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner gratuliert Nadir Kouri, Enrico Gomig, Laureen Hannig, Jonah Tappe, Ayleen Brandt, Michaela Gelke, Christiane Höke, Bernd Bretthauer-Aue und Fabian Sürken. Judith Schilling von der EU-Kommission Bonn freut sich für die Gesamtschule. (© Land NRW/W. Meyer)

Bad Salzuflen/Werl-Aspe. Bald ziert ein neues Siegel den Eingang zur Gesamtschule in Aspe. Weil die Schule seit Jahren europäische Inhalte fördert und an die Kinder und Jugendlichen vermittelt, darf sie sich jetzt offiziell „Europaschule" nennen. Eine Delegation aus Lehrern und Schülern reiste dafür nach Düsseldorf.

„Ich habe ein Praktikum in den Niederlanden gemacht, dort auch einen Tag an einer Uni reingeschnuppert, und ich war schon in Brüssel", blickt Oberstufenschüler Enrico Gomig auf seine europäischen Erlebnisse zurück. Benita Bartsch fügt hinzu: „Mein Französisch ist nach einem Praktikum in Millau viel besser geworden."

Fragt man in den unteren Jahrgängen, fällt zumeist ein Stichwort zum Thema Europaschule: „Wir feiern doch den Europatag!" Einen Tag lang wurden in Aspe europarelevante Themen altersgerecht aufgearbeitet. 2014 trafen sich das erste Mal Lehrer, Schüler und Eltern mit dem Ziel, die Schulgemeinschaft fit für ein Leben und Lernen in Europa zu machen. Dafür wurden bestehende Projekte ergänzt, aber auch viel neue entwickelt.

Mittlerweile gibt es Partnerschulen in Frankreich und Spanien, bilingualen Unterricht, Auslandspraktika, Sprachdiplome, Filmprojekte auf Englisch, eine Studienreise nach Brüssel und vieles mehr. Schulleiterin Christiane Höke spricht angesichts der Zertifizierung in Düsseldorf von einem „Highlight in der noch sehr jungen Schulgeschichte". Im Landtag wurde die Delegation aus Aspe von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer begrüßt.

Auch nach der erfolgreichen Zertifizierung stehen der Schule neue Aufgaben bevor: „Offiziell sind wir jetzt zwar Europaschule, das heißt aber nicht, dass wir uns darauf ausruhen dürfen. Neue Projekte, wie ein von Erasmus geförderter Austausch mit Schülern aus Frankreich und Litauen, stehen in den Startlöchern", gibt der Mitbegründer des Arbeitskreises, Bernd Bretthauer-Aue, einen Ausblick.

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