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Abo-Konzert der NWD

Jonathon Heywards setzt in Bad Salzufler Konzerthalle den finalen Schlusspunkt

Bad Salzuflen. Das Ende einer konzertanten Ära naht: Chefdirigent Jonathon Heyward verlässt nach zwei Jahren und 13 Konzerten in der Kurstadt das Ensemble der Nordwestdeutschen Philharmonie (NWD) und steht am Samstag, 24. Februar, letztmals am Dirigentenpult in der Bad Salzufler Konzerthalle. „Seit 2021 hat er das Orchester als Chefdirigent geleitet, viele Stücke bearbeitet und tolle Solisten vermittelt“, resümiert der städtische Kulturbüro-Leiter Olaf Fasse. „Sein außergewöhnliches Engagement in der erfolgreichen Abokonzert-Reihe hat das Publikum stets begeistert.“

Künftig widmet sich der 32-jährige Kapellmeister seinen neuen Tätigkeitsfeldern als Musikdirektor des „Baltimore Symphony Orchester“ und der künstlerischen Leitung vom „New Yorker Lincoln Center Summer Orchester“, das einstige „Mostly Mozart Festival“.

Trompetenkonzert zeigt Vielfalt von Weinbergs Kompositionen

Wer die Nachfolge bei der „Nordwestdeutschen Philharmonie“ antreten wird, ist indes noch unbekannt. Jonathon Heywards finaler Schlussakt in Bad Salzuflen wird das Trompetenkonzert „B-Dur op. 94“ von Mieczyslaw Weinberg und Sergei Wassiljewitsch Rachmaninows „Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27“ am Samstag, 24. Februar, ab 19.30 Uhr, sein.

Das Trompetenkonzert „B-Dur op. 94“ entstand in Weinbergs produktivster Schaffensphase und wurde am 6. Januar 1968 in Moskau uraufgeführt, so die Mitteilung. Schostakowitsch bezeichnete das Werk einst als „Symphonie für Trompete und Orchester“, das auch für Olaf Fasse „die ganze Vielfalt von Weinbergs Kompositionen aufzeigt, vom „bissig-humorvollen Anfang und üppig farbenfroh orchestriertem zweitem Satz zum wunderbar collagierten Finale“. Die „Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27“ von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow entstand 1906/1907 während eines längeren Aufenthaltes des Komponisten in Dresden. Die Uraufführung fand im Januar 1908 in Sankt Petersburg statt und wurde von Rachmaninow selbst dirigiert.

Im Gegensatz zur relativ selten aufgeführten „Ersten Sinfonie“ wird die „Zweite“ vergleichsweise häufig gespielt, öfter auch in gekürzter Fassung. Die „2. Sinfonie“ unterscheidet sich von der „Ersten“ insofern, als jeder einzelne Satz in sich abgerundeter und die gesamte Thematik pro Satz routinierter miteinander verwoben ist.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf zum Preis ab 25 Euro per E-Mail: theaterkasse@bad-salzuflen.de oder per Tel. (05222) 95 29 09 sowie an der Theaterkasse im Kurgastzentrum. Restkarten sind ab 18.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

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