Blomberg. Wie jede andere Kommune hat auch die Stadt Blomberg ihre Schülerzahlen für das kommende Schuljahr vorgelegt. 167 Schüler werden demnach in diesem Sommer in Blomberg eingeschult. Wie die sich auf die einzelnen Grundschulen verteilen und wie die Situation an den weiterführenden Schulen aussieht, hat Kämmerer Winfried Kipke in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur vorgestellt. Im Großen und Ganzen bleiben die Zahlen im Vergleich zu den vorherigen Jahren konstant. Veränderungen gibt es derzeit allerdings immer wieder durch den Zuzug ukrainischer Kinder. 88 Schüler werden ab August die Grundschule am Weinberg besuchen, damit können hier erneut vier Eingangsklassen gebildet werden. 109 Schüler werden die Klasse 2, 78 die Klasse 3 und ebenfalls 78 die Klasse 4 besuchen. Insgesamt hat die Grundschule am Weinberg damit im kommenden Schuljahr 353 Schüler. 183 sind es hingegen an der Grundschule in Großenmarpe, davon 54 Erstklässler, die sich auf zwei Klassen verteilen. 53 Kinder besuchen die Klasse 2, 39 die Klasse 3 und 37 Schüler werden ab August zu Viertklässlern. Die wenigsten Schüler, lediglich 25, werden in Reelkirchen eingeschult. 29 Kinder gehen in Klasse 2, 25 in Klasse 3 und 23 in Klasse 4 über, so dass hier ab Sommer 102 Kinder unterrichtet werden. Beratungen im nicht-öffentlichen Teil 148 Kinder werden zum kommenden Schuljahr die Grundschulen verlassen. 74 Schüler werden dann in zwei Eingangsklassen in Klasse 5 an der Sekundarschule unterrichtet, 96 am Gymnasium. Insgesamt 440 Schüler besuchen die Sekundarstufe I. Seit dem Schuljahr 2011/12 umfasst die Oberstufe des Gymnasiums in Vorbereitung auf das Abitur nach 12 Jahren auch das zehnte Schuljahr. Derzeit werden in der Sekundarstufe II 332 Schüler unterrichtet. Anhand der Prognosen werde sich daran nur wenig verändern, sagte Winfried Kipke. 20 Prozent der Schüler an der Sekundarschule kommen im Übrigen aus anderen Kommunen, am Gymnasium sind es 34,7 Prozent. In Bezug auf die Einpendler hatte es zuletzt vor allem Diskussionen wegen der Kosten für Fahrkarten gegeben. Und auch Platzprobleme machen der Stadt, wie mehrfach berichtet, zu schaffen. Während bereits an der Grundschule Reelkirchen im vergangenen Jahr ein Container als Übergangslösung Einzug gehalten hat, könne das auch eine kurzfristige Lösung für Großenmarpe sein, berichtete Kipke. Denn allein zum Schuljahr 2024/25 könnte dort die Schülerzahl auf 220 steigen. Ab 2026 greift dann zudem der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. 133.000 Euro würde der Container allerdings kosten. Weitere Handlungsoptionen, die das Platzproblem lösen sollen, waren Thema im nicht-öffentlichen Teil.