<p data-end="612" data-start="286"><span class="Ortsmarke">Blomberg</span>. Nach der Losung „Mut“ für 2025 präsentierte Kathrin Ridder, Vorsitzende des Marketingvereins Blomberg, für 2026 eine neue Aktion: die „Nelken#Challenge“. „Lassen Sie unsere Nelkenstadt bunter machen, so dass es blüht“, rief sie am Sonntag beim Neujahrsempfang in der Mensa des Schulzentrums an der Ulmenallee.</p> <p data-end="962" data-start="614">Viele Gäste waren erschienen, darunter der ehemalige Landrat Friedel Heuwinkel, die stellvertretende Landrätin Birgit Tornau und Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge. Ridder erklärte die Idee der „Nelken#Challenge“: „Lassen Sie uns Nelken säen – in Blumentöpfe, in Vorgärten, überall. Mit der Challenge wollen wir Blomberg noch bekannter machen.“</p> <p data-end="1549" data-start="964">Besonders dankte sie Ehrenamtlichen, Vereinen und Institutionen, die im vergangenen Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Projekte unterstützt hatten. Ihr Dank galt unter anderem dem Beirat, Bürgermeister Christoph Dolle und seinem Team, der Kulturwerkstatt, dem Heimatverein Sint Nicolaas sowie den Blomberger Versorgungsbetrieben. Auch Andrea Plat von der AG Kultur und ihr stellvertretender Vorsitzender André Köller wurden für ihr Engagement hervorgehoben. „Vor uns liegen 361 völlig unverbrauchte Tage, lassen Sie uns gemeinsam etwas daraus machen“, schloss Ridder ihre Ansprache.</p> <h2 class="Zwischenzeile">Bürgermeister zieht Bilanz</h2> <p data-end="1910" data-start="1585">Bürgermeister Christoph Dolle ging in seinem Grußwort auf die zahlreichen Baustellen der Stadt ein. „An manchen Tagen hatte man fast den Eindruck, ganz Blomberg werde gleichzeitig umgebaut. Überall wurde gewerkelt, erneuert, modernisiert und hin und wieder improvisiert. Doch unsere Stadt lebt, entwickelt sich und wächst.“</p> <p data-end="2141" data-start="1912">Er verwies auf laufende Projekte wie die neuen Feuerwehrgerätehäuser in Donop und Eschenbruch, Baumaßnahmen an der Grundschule Am Weinberg und dem Schulhof der Sekundarschule sowie den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen.</p> <p data-end="2440" data-start="2143">Doch Blomberg sei 2025 nicht nur eine Stadt der Baustellen gewesen, betonte Dolle, sondern auch eine Stadt der Begegnungen. Konzerte, Ausstellungen, Schützenfeste und viele kleine wie große Veranstaltungen hätten erneut gezeigt, wie lebendig und vielfältig das kulturelle Leben in der Stadt sei.</p> <p data-end="2743" data-start="2442">Trotz positiver Entwicklungen mahnte Dolle die dramatische Unterfinanzierung der Kommunen an: „Es besorgt mich, dass man in Berlin und Düsseldorf den gigantischen Knall in den Kommunen noch immer nicht hört. Den Kommunen werden immer weitere Aufgaben zugewiesen, während die Finanzierung ausbleibt.“</p> <p data-end="2985" data-start="2745">Abschließend gab Dolle einen Ausblick auf 2026: Blomberg wird Gastgeber des Westfälischen Schützentags und vieler weiterer Veranstaltungen sein. „Eine Stadt, in der es sich lohnt zu leben, zu wohnen und zu arbeiten. ‚Glück auf‘ für 2026!“</p>