Detmold. Die Detmolder Küchenmanufaktur Bax ist Teil der Messe „area30" Löhne. Sie dauert bis einschließlich heute und ist die Orderfachmesse der Küchenbranche. Mehr als 130 Aussteller präsentieren sich dort und informieren über Neuheiten. Auch wird dort ein Stiftungspreis verleihen.Roman Schenider, Technischer Geschäftsführer von Bax, freut sich: „Wir erhalten eine sehr gute Resonanz." Für das Detmolder Unternehmen ist es die erste Messeteilnahme seit 2019. Die Jahre dazwischen waren von Corona geprägt. „Wir freuen uns, wieder Kontakt zum Kunden zu haben", so Schneider. Bax sei mit einem sehr modernen Messestand im Ausstellungszelt in Löhne aktiv. Das Motto der Detmolder: „Welcome to the Cube." Bax Spektrum sei zwischen Industrieküche und Innenausbau angesiedelt, weswegen sich der Hersteller auch als Manufaktur sehe und bezeichne. Die Kunden würden dem Unternehmen, das seit zehn Jahren Josef Wiese gehört und seit einem Jahr von Roman Schneider als Geschäftsführer geleitet wird, bescheinigen, dass ein großer Schritt nach vorne getan worden sei. „Uns ist es gelungen, so hören wir, die Vielfalt unseres Angebotes auf den Punkt zu bringen und die Vielfalt von Materialien mit technischen Innovationen sowie Designlösungen mit Stil und Geschmack darzustellen." Preise für zukunftsfähige Konzepte Auf der Messe hat die Anja Schaible Stiftung den Stiftungspreis verliehen – er ging an die Technische Hochschule OWL. Ausgezeichnet wurden drei Projekte, die von sechs Studentinnen aus dem Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur unter der Leitung von Prof. Sandra Bruns zum Thema „Die Küche im Mittelpunkt des Lebens – Kochen.Leben.Stories." entwickelt wurden. Aufgabe der Studierenden war es, zukunftsfähige Küchen/Wohn- und Kochkonzepte im Kontext aktueller Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Wohnraumverknappung zu entwickeln. Stiftungsvorstand Ernst-Martin Schaible überreichte an die Gewinnerinnen die Urkunden und an Prof. Sandra Bruns den Stiftungspokal. „Ich bin begeistert, dass unsere Studierenden, die bislang noch nichts mit dem Thema Küchendesign zu tun hatten, so innovative Ideen haben und herausragende Ergebnisse abliefern”, lobte er. Den ersten Preis erhielt Akua Adu-Gyamfi für ihren Entwurf „Von der Hand in den Mund", ein von der afrikanischen Kultur geprägtes Küchen- und Restaurantkonzept. Mit dem zweiten Preis wurde das Studentinnen-Trio Anna Otterpohl, Sarah Dann und Pia Willig für ihre Arbeit „Wall of Water" ausgezeichnet, einem Gestaltungskonzept, das Küche und Bad mit dem Ziel des bewussten Umgangs mit Wasser miteinander vereint. Der dritte Preis ging an den Entwurf „Geschichtenerzähler" von Marie Seliger und Gesa Trispel, einer nachhaltigen Küche, dem Motto folgend, „wenn Küchen zu Begleitern werden" und sich im Laufe der Zeit, den verschiedenen Lebensbedürfnissen anpasst und sich mitentwickelt. Mit der Auszeichnung ist auch ein Preisgeld für die Hochschule und die Gewinner verbunden.