Detmold. Mit insgesamt 143.300 Euro kann die Stadt Detmold Projekte umsetzen, die sich mit Rechten von Kindern und Jugendlichen beschäftigen und damit, sie aktiv an der Gestaltung ihrer Umgebung zu beteiligen. Das teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.
„Dass es Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt gut geht und ihre Bedürfnisse gesehen und erfüllt werden, hat in Detmold einen hohen Stellenwert“, schreibt die Stadt. Umso mehr würden sich die Mitarbeiter des Fachbereichs Jugend, Schule, Sport jetzt über einen zusätzlichen Geldsegen des Landes Nordrhein-Westfalen freuen: Zu den 63.500 Euro aus dem Programm „kinderstark-NRW“ kommen noch einmal weitere 78.800 Euro hinzu, die aufgrund nicht abgerufener Gelder erneut beantragt und schließlich für Detmold bewilligt wurden.
„Wir wollen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen ihr unmittelbares Umfeld verändern. Geplant ist zum Beispiel der Bau von Palettenmöbeln und das kreative Gestalten von Freiräumen“, wird Joanna Stöcker zitiert. Sie ist Leiterin des Stabsbereichs Kommunales Bildungs- und Präventionsmanagement bei der Stadt Detmold.
Erweiterung der Lese- und Sprachförderung
Bei kleineren Kindern liege ein besonderer Fokus auf der Förderung von Lese- und Sprachkompetenzen. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek und der Bürgerstiftung Detmold werde unter dem Motto „Detmold liest vor“ die Lese- und Sprachförderung ausgeweitet. Gemeinsame Aktivitäten wie Vorlesestunden, Sprachspiele und Workshops sollen Kinder und Jugendliche ermutigen, sich mit Büchern und Sprache auseinanderzusetzen. Fachbereichsleiterin Jennifer Sonneborn betone die Bedeutung dieser Initiative: „Wir möchten allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu entfalten und ihre Fantasie durch Bücher und Geschichten zu bereichern. Die Erweiterung der Lese- und Sprachförderung ist ein wichtiger Schritt, um Bildungschancen weiter zu verbessern.“
Niedrigschwellige Bewegungsangebote
Ein weiterer Schwerpunkt liege im Bereich Bewegungsförderung, denn die fördere nicht nur körperliche Gesundheit, sondern hat auch positive Auswirkungen auf Lernerfahrungen und kognitive Fähigkeiten. Die Stadt Detmold unterstütze deshalb insbesondere niedrigschwellige Bewegungsangebote, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Die Fördermittel aus dem „kinderstark-NRW-Programm“ ermögliche die Fortführung des F.I.T-Mobils: ein Lastenrad, das Spiel- und Sportmöglichkeiten in die Stadtteile trägt. Auch die „Offene Sporthalle“ und das Ausleihen von Spiel- und Sportgeräten könnten künftig ermöglicht werden. Zudem seien Qualifizierungen im Sportbereich geplant.
„Durch das gemeinsame Wirken der verschiedenen Partner werden aufeinander abgestimmte und passgenaue Angebote geschaffen, die wirksame Unterstützung für Kinder und Jugendliche bieten. Die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen ist dabei ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung unserer familienfreundlichen Stadt“, heißt es abschließend.