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Ehe, Geburten, Einbürgerungen

Emilia und Noah sind die beliebtesten Vornamen. Standesamt Detmold zieht Bilanz für 2025

Das Trauzimmer im Detmolder Standesamt ist für eine Trauung vorbereitet. © Stadt Detmold

Detmold. Von der Geburt über die Eheschließung bis hin zu Sterbefällen und Einbürgerungen - das Standesamt begleitet die Menschen in Detmold und der Region Lippe durch die wichtigsten Lebensereignisse. Nun blicken die Beamten auf 2025 zurück. „Die Statistik für das vergangene Jahr zeigt dabei sowohl Kontinuität als auch Veränderungen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Geburten

Im Jahr 2025 wurden 1700 Neugeborene beurkundet, davon 884 Jungen (52 Prozent) und 816 Mädchen (48 Prozent). Die Rangliste der beliebtesten Vornamen führt bei den Mädchen Emilia an, gefolgt von Lina, Mia, Marie und Leni. Bei den Jungen sind Noah, Theo, Ben, David und Liam die favorisierten Kindernamen.

Eheschließungen

391 Paare gaben sich 2025 das Ja-Wort. Damit sei Detmold ein beliebter Trauort in Lippe geblieben. „Für die standesamtliche Hochzeit steht in der Stadt ein vielseitiges Angebot zur Verfügung“, schreibt die Stadt. „Die verschiedenen Trauzimmer, von historisch bis modern, sind individuell und ansprechend ausgestattet und bieten ein unvergessliches Ambiente.“ Die meisten Paare hätten sich für das Trauzimmer in der Alten Schule am Wall (315 Trauungen) entschieden, gefolgt vom Fürstlichen Residenzschloss (32), Liebharts Fachwerkdorf (28), dem LWL-Freilichtmuseum (10), dem Hermannsdenkmal (3) und der Stadthalle (2). Eine Trauung fand im vergangenen Jahr in privaten Räumen statt.

Sterbefälle

1351 Sterbefälle wurden im vergangenen Jahr durch die Standesbeamtinnen und Standesbeamten des Standesamtes Detmold beurkundet. Dabei verteilt sich die Zahl auf 663 (49 Prozent) männliche Personen und 687 (51 Prozent) weibliche Personen.

Einbürgerungen

303 Menschen wurde die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Die neu Eingebürgerten stammen aus 35 verschiedenen Nationen, wobei Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit den größten Anteil stellen, gefolgt von Personen mit irakischer, türkischer, ukrainischer und iranischer Herkunft. „Einen ganz besonderen Rahmen boten die vier Einbürgerungsfeiern, in denen 190 Menschen in bewegenden Feierstunden durch Bürgermeister Frank Hilker ihre Einbürgerungsurkunden entgegennahmen.“

Hinweise zur Datenerhebung

Bei den oben genannten Zahlen handelt es sich um die in 2025 durch das Standesamt Detmold beurkundeten Personenstandsfälle. Diese Zahlen können bei Geburten und Sterbefällen von den tatsächlich erfolgten Geburten und Sterbefällen abweichen. „Das liegt an Personenstandsfällen, die noch nicht abschließend beurkundet werden konnten und durch Fälle zum Jahresende, die erst im Folgejahr beurkundet werden“, schreibt die Stadt.

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