Prozess: Extertaler soll Feuerwehrmann geschlagen haben

Torben Gocke

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Lemgo/Extertal. Ein Feuerwehreinsatz endet vor einem Strafrichter in Lemgo. Angeklagt ist ein 68-Jähriger aus Extertal, der während des Einsatzes im vergangenen August Nachbarinnen und die Einsatzkräfte beleidigt und geschlagen haben soll.

Ein Haus steht in Flammen und die Feuerwehr rückt an. Grundsätzlich ist das so vorgesehen und die meisten Menschen dürften sich wohl über die Einsatzkräfte freuen. Anders sieht es offenbar ein 68-jähriger Mann aus Extertal. Als die Feuerwehr zum Löschen anrückte, begann er laut Staatsanwaltschaft damit, seine Nachbarinnen zu beleidigen. Außerdem beschwerte er sich über die vor seinem Grundstück stehenden Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr.

Laut Anklageschrift soll er die Retter aufgefordert haben, die Fahrzeuge beiseite zu fahren. Als diese seinem Anliegen aus offensichtlichen Gründen nicht nachkamen, soll er sie als „Behinderte" bezeichnet und dazu aufgefordert haben, sich zu „verpissen". Als die Retter beruhigend auf ihn einwirken wollten, soll er sie aufgefordert habe, „die Schnauze" zu halten. Anschließend eskalierte die Situation sogar soweit, dass der Mann eine Feuerwehrfrau geschlagen haben soll, die ebenfalls vermittelnd eingreifen wollte.

Der Prozess beginnt am Donnerstag, 7. Februar, um 12.30 Uhr. Als Zeugen sind unter anderem die betroffenen Feuerwehrleute geladen.

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