Extertal-Silixen. Der Müll am Rand von Kreis- und Landesstraßen bereitet besondere Herausforderungen: UWE-Ratsherr Manfred Stoller weist darauf hin, dass dort Plastikflaschen und anderer Abfall oftmals im hohen Gras liegen. „Wenn dann die Banketten gemäht werden, wird der Müll geschreddert“, sagte Stoller.
Folge: Der Müll verteilt sich kleingehackt noch weiter. Zusätzlich zur Reinigung durch die Behörden soll es deshalb am Samstag, 28. September, eine gezielte Müllsammelaktion an den Straßenrändern geben. Nach Auskunft von Manfred Stoller ist die Gemeinde Extertal Veranstalter. Angedacht ist eine Art Sternwanderung durch Extertal, bei der sich die Helfer am Ende in Almena treffen. Die Vorbereitungen laufen demnach in Absprache mit dem Landesbetrieb Straßenbau und dem Kreisstraßenbetrieb.
Derweil entfernten fast 30 Helfer der Dorfgemeinschaft Silixen bei einer Müllsammelaktion im Ort allerhand Unrat aus der Landschaft und veränderten das Erscheinungsbild des Ortes in positiver Weise, wie die Dorfgemeinschaft mitteilt. Sie ist bei der Aktion, zu der die Gemeinde seit 39 Jahren aufruft, von Anfang an dabei.
Autoreifen, Flaschen, Plastik
Unmut kam bei den Teilnehmern laut Mitteilung allerdings auf angesichts des Unrats, den einige offensichtlich unbelehrbare Zeitgenossen in der Landschaft hinterlassen - etliche Autoreifen, jede Menge Flaschen, Plastik sowie Zigarettenschachteln waren unter dem Sammelgut. „Obwohl es bequeme, gute und kostengünstige Entsorgungswege gibt, scheint das Abladen in der Landschaft bei einigen Mitbürgern noch beliebt und lohnend zu sein“, heißt es in der Mitteilung.
Erfreulich war demnach dagegen, dass etliche Kinder und Jugendliche bei der Aktion mithalfen. Sie seien erstaunt über manche Hinterlassenschaften gewesen, die bereits an relativ kurzen Straßenabschnitten ganze Säcke füllten. „Auch, wenn das Müllvolumen offensichtlich abgenommen hat, die Menge an Kleinteilen ist größer geworden und stellt ein besonderes Problem dar“, so die Einschätzung.
Nach einem Mittagsimbiss waren die ehrenamtlichen Akteure laut Mitteilung einer Meinung: „Die Aktion der Gemeinde ist eine gute und sinnvolle Sache und sollte in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.“