Schnelles Breitbandnetz für Belle

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Westnetz-Netzmeister Simon Prasse am Glasfaser-Verteilerschrank. Von hier werden die Glasfasern bis in die Häuser verteilt. Jedem Haus ist eines der farbigen Kabeln zugeordnet.  - © Westnetz GmbH
Westnetz-Netzmeister Simon Prasse am Glasfaser-Verteilerschrank. Von hier werden die Glasfasern bis in die Häuser verteilt. Jedem Haus ist eines der farbigen Kabeln zugeordnet.  (© Westnetz GmbH)

Horn-Bad Meinberg-Belle. „Belle ist jetzt in einem neuen Internetzeitalter angekommen. Das schnelle Netz ist fertig." Westnetz-Netzmeister Simon Prasse freut sich. In einjähriger Bauzeit hat der Netzbetreiber die Voraussetzung für das lang ersehnte schnelle Glasfasernetz in Belle geschaffen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Ausbau sei in der technisch modernsten Variante erfolgt: Die Glasfaserkabel seien direkt bis ins Haus gelegt worden, auch „Fiber to the Home" genannt, kurz FTTH. Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Megabit pro Sekunde seien jetzt in Belle möglich. Mindestens ebenso erfreut ist Horn-Bad Meinbergs Wirtschaftsförderer Rüdiger Krentz, heißt es weiter.

Er betont noch einmal den engagierten Einsatz der Patinnen und Paten aus dem Ortsteil Belle, die sich für die Vermarktung der Anschlüsse eingesetzt haben: „Ohne diese tatkräftigen Menschen hätten wir das nicht geschafft. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes Klinken geputzt und dadurch sehr geholfen, dass dieser wichtige Standortvorteil für Belle verwirklicht werden konnte." Rund 100 Kilometer Glasfaserkabel, 27 Kilometer Leerrohre und mehr als 300 Anschlüsse habe die Planungsabteilung der Westnetz GmbH geplant, koordiniert und deren Bauausführung begleitet.

Kooperation mit der "gustav internet" GmbH

Die Kosten für die Baumaßnahmen hätten sich sich auf knapp 2,5 Millionen Euro belaufen. Netzmeister Simon Prasse übernehme jetzt das Glasfasernetz von seinen Kollegen aus der Planung und verantworte mit seinem Team ab sofort den Betrieb und die Instandhaltung vom Westnetz-Standort Horn-Bad Meinberg am Karolinenweg 2 aus. Der Westnetz-Standort Horn-Bad Meinberg sei einer von zehn Technikstandorten des Regionalzentrums Münster.

Von dort aus seien die Mitarbeiter verantwortlich für Planung und Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Strom-, Gas-, Wasser- und Breitbandnetzen in vielen Kommunen des Münsterlandes und von Ostwestfalen-Lippe. Von hier werden über 16.000 Kilometer Stromleitungen in der Mittel- und Niederspannung und fast 4000 Kilometer Gasleitungen betrieben, schreibt die Westnetz GmbH. Mehr als 60.000 Gasanschlüsse und mehr als 140.000 Stromanschlüsse profitieren von den Netzen. So sorgen die Westnetz-Mitarbeiter in der Region für eine zuverlässige Energie- und Breitbandversorgung, heißt es weiter.

Beim Ausbau des schnellen Internets in Belle kooperiere der Netzbetreiber mit der „gustav internet" GmbH. Die Kunden sollten ihre bestehenden Verträge nicht selbst kündigen. Das übernehme „gustav internet". Die Anschaltungen seien bereits gestartet und erfolgen nach und nach in Abhängigkeit vom Wechseltermin des Altanbieters und nach vollständiger Fertigstellung der Hausanschlüsse. Kunden werden gebeten, das Netzabschlussgerät (auch genannt ONT) vor dem Anschalttermin an den Strom anzuschließen und einzuschalten.

Alle Informationen zu Verfügbarkeit, Anschaltterminen, Produkten und Preisen finden Interessenten im Internet unter der Adresse: www.gustavinternet.de.

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