Nächtlicher Einsatz am Gleisbett

Yvonne Glandien

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Die Feuerwehr rückt zu den Bahngleisen aus. Vor Ort stellt sich heraus: die schlimmen Befürchtungen bewahrheiten sich nicht. - © Feuerwehr Horn-Bad Meinberg
Die Feuerwehr rückt zu den Bahngleisen aus. Vor Ort stellt sich heraus: die schlimmen Befürchtungen bewahrheiten sich nicht. (© Feuerwehr Horn-Bad Meinberg)

Horn-Bad Meinberg. Polizei, Rettungsdienst und ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sind am späten Donnerstagabend zu den Bahngleisen zwischen der Steinheimer Straße und dem Mühlenweg geeilt. Ein Lokführer der Eurobahn hatte auf der Strecke zwischen Horn und Paderborn einen dumpfen Schlag wahrgenommen und die Einsatzkräfte alarmiert, das teilt die Feuerwehr mit.

Aufgrund der Nähe zum Gerätehaus war die Feuerwehr mit den ersten Fahrzeugen sehr zügig vor Ort. Die Bahnstrecke war zu diesem Zeitpunkt bereits durch die Notfallzentrale gesperrt. Somit konnte sich unverzüglich ein Trupp mit Beleuchtungsgerät zur Erkundung auf den Weg ins Gleisbett machen. Der ebenfalls eingetroffene Rettungsdienst samt Notarzt befanden sich in Bereitstellung.

Bereits kurze Zeit später kam jedoch die Rückmeldung über die Leitstelle, dass es sich um einen Aufprall der Bahn mit einem Rehbock handeln sollte. Die Einsatzkräfte schlossen ihre Erkundung ab und bestätigten dies schließlich. Der Tierkadaver wurde aus dem Gleisbett geräumt. Nachdem alle Einsatzkräfte das Gleisbett verlassen hatten, wurde die Einsatzstelle an den Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie der ebenfalls eingetroffenen Polizei übergeben.

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