Ticker zum Missbrauchsskandal: Sonderermittler über die Suche nach verschwundenen Beweismitteln

Janet König und Yvonne Glandien

  • 33 min
Im Fall Lügde bleibt der Koffer mit den verschwundenen Asservaten verschwunden.    - © Symbolbild: Pixabay
Im Fall Lügde bleibt der Koffer mit den verschwundenen Asservaten verschwunden.    (© Symbolbild: Pixabay)

Kreis Lippe. Der Missbrauchsskandal von Elbrinxen erschüttert Deutschland. Drei Hauptverdächtige sitzen in U-Haft, insgesamt wird gegen sieben Personen ermittelt. Mittlerweile ist von 34 Opfern die Rede. Doch der Fall entwickelt sich nach und nach immer mehr zum Fiasko für die Behörden. Gegen mehrere Mitarbeiter von Jugendämtern wird ermittelt. Zudem sind eklatante Fehler bei der lippischen Polizei bekannt geworden. So sind wichtige Beweismittel verschwunden.

Der Landkreis hatte vor einem Monat Fehler eingeräumt und einen Jugendamts-Mitarbeiter freigestellt, nachdem dieser eine Akten-Manipulation zugegeben hatte. Das Jugendamt steht in der Kritik, weil es dem 56-Jährigen Anfang 2017 auf Wunsch der im Kreis Hameln lebenden Mutter als Pflegevater für das Kind einsetzte. Der arbeitslose Campingplatz-Bewohner soll das Mädchen und viele seiner Spielkameradinnen sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben.

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