Apotheker spenden für Biobank

Nicole Ellerbrake

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Dr. Johannes Hütte (von links), Apotheker Oliver Müller (Detmold), Christian Ritterbach und die Apotheker Dietmar Meier zu Eißen (Blomberg), Dr. Hans Wiegrebe (Barntrup), Christian Schmidt (Detmold), Dr. Lars Ruwisch (Lage). - © Nicole Ellerbrake
Dr. Johannes Hütte (von links), Apotheker Oliver Müller (Detmold), Christian Ritterbach und die Apotheker Dietmar Meier zu Eißen (Blomberg), Dr. Hans Wiegrebe (Barntrup), Christian Schmidt (Detmold), Dr. Lars Ruwisch (Lage). (© Nicole Ellerbrake)

Detmold. Zahlreiche Menschen haben in den vergangenen Monaten FFP2-Masken-Gutscheine erhalten, die sie in den Apotheken gegen einen Eigenanteil in Höhe von zwei Euro auslösen konnten. Fünf lippische Apotheker haben sich zusammengetan und gemeinsam beschlossen, diese Eigenanteile, die in ihren neun Filialen aufgelaufen sind, zu spenden. Etwas mehr als 50.000 Euro liefen dabei allein durch die Eigenanteile auf, die Apotheker stockten gemeinsam den Betrag auf 60.000 Euro auf.

Vor dem Klinikum Detmold nahm Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer Klinikum Lippe und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Gesundheitsstiftung Lippe, den obligatorischen Scheck im Namen der Gesundheitsstiftung Lippe entgegen. Das Geld soll in die Forschung, genauer in die Biobank investiert werden, sagt Hütte. Da das Klinikum Lippe mittlerweile Uniklinik ist, sei mit der Förderung dieses millionenschweren Projektes das Geld sehr gut angelegt. Bei der Biobank handelt es sich um eine Art Datenbank, in der verschiedene menschliche Stoffe eingelagert und um verschiedene Informationen ergänzt werden, um dann zu einem späteren Zeitpunkt analysiert werden zu können.

„Die Förderung des medizinischen Nachwuchses ist bei uns ein großes Thema", sagt Christian Ritterbach, Geschäftsführer der Gesundheitsstiftung Lippe.

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