Lemgo. In Lemgo muss man kaum jemandem erklären, wer Margret Hey ist. Aber selbst über die Grenzen der Stadt hinaus hat sich die emsige und immer vor neuen Ideen strotzende Tanzlehrerin einen Namen gemacht. Sowohl Branchenverein „Swinging World" als auch Deutscher Tanzlehrerverband haben das Engagement der Lemgoerin, die ihre Tanzschule mittlerweile an Tochter Constanze übergeben hat, mit einer Auszeichnung anerkannt.
So hat Margret Hey vom Vizepräsidenten bei „Swinging World", Alexander Christian, den SW-Award überreicht bekommen. „Für ihre herausragenden Verdienste um den Tanzlehrerberuf und als beispielgebende Unternehmerin", wie es in einer Pressemitteilung dazu heißt. Margret Hey habe sich über viele Jahre „in außergewöhnlicher Weise" um die Belange von Tanzschulen bemüht.
Ehrung der "ADTV-Landesmutter"
Neben ihrer 45-jährigen selbstständigen Tätigkeit in Lemgo, im Kreis Lippe und in Ostwestfalen-Lippe sei Margret Hey den Tanzlehrern in Nordrhein-Westfalen vor allem als „ADTV-Landesmutter" bekannt. Die korrekte Bezeichnung ihres „Jobs": Beauftragte für den Regionalbereich im Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband.
Ein Amt, das Margret Hey übrigens mehr als 20 Jahre lang ausgeübt und ausgefüllt hat, erst jüngst übergab sie die Aufgaben an ihren Nachfolger. „Die Kolleginnen und Kollegen bundesweit schätzen ihr Engagement fürs Tanzen mit älteren Menschen sowie Menschen mit Behinderungen und einer von ihr vorangetriebenen Tanzspezialistenausbildung, die der Prävention von Demenz und Parkinson dient" ist in der Laudatio des Tanzlehrerverbandes zu lesen.