Brand in der Grundschule Asemissen

Thomas Dohna

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Brandursache: Im Metallkorb liegen die Reste eines Wasserkochers. Er war in der Küchenzeile des Lehrerzimmers in Brand geraten. Einsatzkräfte der Leopoldshöher Freiwilligen Feuerwehr bekämpften den Brand. - © Thomas Dohna
Brandursache: Im Metallkorb liegen die Reste eines Wasserkochers. Er war in der Küchenzeile des Lehrerzimmers in Brand geraten. Einsatzkräfte der Leopoldshöher Freiwilligen Feuerwehr bekämpften den Brand. (© Thomas Dohna)

Leopoldshöhe. Ein Brand in der Grundschule Asemissen führte Mittwochnachmittag zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr Leopoldshöhe. Weil unklar war, ob Menschen in Gefahr sind, gab die Kreisleitstelle per Sirene und Funkmelder Vollalarm. Rund 40 Kräfte der Freiwilligen Wehr waren innerhalb weniger Minuten an der Schule. Gebrannt hatte ein Wasserkocher.

Eine Reinigungskraft hatte den Rauch im Lehrerzimmer bemerkt, den Brand gemeldet und in der schule Feueralarm ausgelöst. Da noch Kinder, Lehrkräfte und Erzieher der offenen Ganztagsgruppen im Schulgebäude vermutet wurden, löste die Kreisleitstelle Vollalarm aus. Die Feuerwehr rückte unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Harald Schubert mit allen verfügbaren Fahrzeugen aus. Am Einsatzort schlugen die Einsatzkräfte eine Terrassentür ein, um den Brandherd möglichst schnell erreichen zu können. Sie löschten den Kocher mit Wasser und belüfteten die Räume. Kinder und Erwachsene, die sich noch im Gebäude aufgehalten hatten, verließen es beim Feueralarm. Die Kinder mussten ihre Ranzen zurücklassen.

Der eigentliche Brand verursachte nach Angaben des Leiters des Fachbereiches Bauen der Gemeindeverwaltung, Dirk Puchert-Blöbaum, kaum Schäden. Dennoch beziffert er die Schäden als mindestens vierstellig. Die zerschlagene Terrassentür gehöre dazu. Es hänge auch davon ab, ob der Rauchgeruch über eine Ozonisierung beseitigt werden könne oder ob die Räume renoviert werden müssten.

Mittwoch und Donnerstag gestaltet die Grundschule die Abschlussfeiern für dieses Schuljahr und verabschiedet die Viertklässler. Einige Kinder zeigten sich besorgt darüber, dass diese Feiern nicht stattfinden könnten. Diese Feiern sind allerdings offenbar nicht gefährdet, weil ausschließlich Räume im Verwaltungstrakt betroffen sind.

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