Lügde-Sabbenhausen. “Das war ein besonderes Erlebnis“, berichtet Klaus Meier, Vorsitzender des Fördervereins Sabbenhausen, von der Verleihung des Deutschen Nachbarschaftspreises durch Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein in Berlin. Wie die LZ berichtete, haben die Sabbenhausener mit ihrem Mehrgenerationentreff den ersten Preis in Nordrhein-Westfalen gewonnen. „Wir haben schon mehrere Preise erhalten, aber das ist sicherlich der beste“, sagt Meier, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Ingrid sowie Ortsbürgermeister Detlef Schake und dessen Frau Martina in die Hauptstadt gereist ist, um stellvertretend für sein Dorf den Preis entgegen zu nehmen. 10.500 Stunden Eigenleistung „Mit 10.500 Stunden Eigenleistungen haben Nachbarn ein leer stehendes Gasthaus zum lebendigen Dorfmittelpunkt gemacht“, loben die Veranstalter die Leistung der Lipper. „Heute bereichern Konzerte, Café und Vereinstreffen das Herz von Sabbenhausen.“ Mit diesem herausragenden Engagement habe der Förderverein Sabbenhausen die Jury überzeugt. Vor Ort seien sie auch mit vielen anderen Ehrenamtlichen ins Gespräch gekommen, erzählt Meier. So habe man nicht nur gemeinsam gefeiert, sondern auch verschiedene Ideen ausgetauscht. Zudem wurde Meier zur Grünen Woche nach Berlin eingeladen, wie er im Gespräch mit der LZ berichtet. Dort soll er als Referent in einem Workshop über die Zukunft des Landlebens sprechen. Ministerpräsident schickt Videobotschaft Mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis habe Sabbenhausen eine große Wertschätzung erfahren, berichtet Meier. Zu diesem Erfolg hätten nicht nur Landrat Meinolf Haase und Bürgermeister Torben Blome gratuliert, auch Ministerpräsident Hendrik Wüst habe sich per Videobotschaft gemeldet. „Mit dem Mehrgenerationentreff Sabbenhausen haben Sie ein neues Stück Heimat geschaffen, für die Menschen aus Sabbenhausen selbst und weit über Lügde hinaus“, sagt Wüst in dem Video. Der Verein zeige, was gelebtes Ehrenamt bedeute und bewirken könne: „Das Ehrenamt stärkt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn es macht das Miteinander vor Ort stärker.“