Fahndung nach Doppelüberfall am Bielefelder Siegfriedplatz

Jens Reichenbach

Am Dienstag, 4. Juni, zückte ein Räuber sogar sein Messer, um eine 30-jährige Mutter, die gerade ihre Tochter abschnallte, auszurauben. - © Symbolfoto: Andreas Frücht
Am Dienstag, 4. Juni, zückte ein Räuber sogar sein Messer, um eine 30-jährige Mutter, die gerade ihre Tochter abschnallte, auszurauben. (© Symbolfoto: Andreas Frücht)

Bielefeld. Ein unbekannter Mann hat am 4. Juni in der Nähe des Siegfriedplatzes mit einem Messer bewaffnet eine Mutter überfallen, als diese gerade ihr kleines Kind im Auto abschnallen wollte. Zwei Tage später wurde eine Seniorin am Stadtbahn-Fahrstuhl der Station Wittekindstraße überfallen. In beiden Fällen ging der Täter sehr rüde vor. War es die selbe Person?

Polizeisprecher Michael Kötter bestätigt: „Die Beschreibung des Täters ist in beiden Fällen ähnlich. Vielleicht ist es ein und derselbe." Um das seriös sagen zu können, benötigen die Sachbearbeiter der Kripo aber deutlich mehr Hinweise. Denn bisher gab es noch keinen Durchbruch bei der Suche nach dem Unbekannten.

Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise zu beiden Raubüberfällen

Der erste Überfall ereignete sich an der Ecke Friedrich- / Rolandstraße. Der Täter zückte ein Messer und zwang die 30-jährige Mutter an ihrem Auto, ihr Smartphone, ihre SmartWatch (digitale Armbanduhr), Geld und Papiere auszuhändigen. Das Opfer beschrieb den Mann als etwa 30 Jahre alt, 1,80 Meter groß und ungepflegt. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover, eine Sonnenbrille und eine schwarze Kappe.

Am Abend des 6. Juni entriss dann bei einem weiteren Überfall ein Räuber einer 84-jährigen Seniorin vor dem Fahrstuhl der Stadtbahnhaltestelle ein goldenes Armband. Während der Täter an dem Armband des Opfers zerrte, fluchte er unverständlich. Die Seniorin beschrieb den kurzhaarigen Mann ebenfalls als etwa 30 Jahre alt. Allerdings schätzte sie ihn als etwas kleiner (etwa 1,70 Meter groß). Er trug bei der Tat einen grauen Pullover.

Zeugenhinweise zu beiden Raubüberfällen erbittet die Polizei unter Tel. 05 21-54 50.

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