"The Voice of Germany": Bielefelderin Ann-Christin Klos singt im Team Alice

Stefan Becker

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Bauchfrei begegneten sich Coach Alice Merton und Talent Ann-Christin Klos auf der Bühne. - © SAT.1/ProSieben/André Kowalski
Bauchfrei begegneten sich Coach Alice Merton und Talent Ann-Christin Klos auf der Bühne. (© SAT.1/ProSieben/André Kowalski)

Bielefeld. Mit Verve singt Ann-Christin Klos die ersten Zeilen ihres Liedes – da donnert Coach Alice Merton bereits mit Wucht auf den Buzzer: Die Kandidatin steht erst seit ein paar Sekunden auf der Bühne, da fällt in der Castingshow „The Voice of Germany" schon die wegweisende Entscheidung. Der Stuhl von Alice Merton dreht sich der Bielefelderin zu. An dessen Sockel steht unmissverständlich: I want you – Ich will Dich.

Ein sensationeller Erfolg für die 27-jährige Sängerin aus Bielefeld, die sich am Sonntagabend auf SAT.1 vor einem Millionenpublikum mit dem Lied „Came Here for Love" in die nächste Runde der Castingshow powert. Denn so kommt ihr Auftritt rüber: ziemlich tough. Dabei sei sie so schrecklich nervös gewesen, erzählt Ann-Christin Klos im Anschluss an die Sendung.

Mutterseelenallein im 5-Meter-Raum

Die Aufzeichnung fürs Fernsehen entstand an einem Juniabend in Berlin. Die Marketingfrau gehörte zu den vielen Talenten, die sich nach einer dreitägigen Vorbereitung auf die Bühne trauten. Begleitet von ihren Eltern, ihrer besten Freundin Marie und Ehemann Fabian. Weil sich Arminias nicht weniger temperamentvoller Stürmer-Star noch in der Sommerpause befand, stand er mit am Seitenaus der Bühne und feuerte seine Frau an: "Sie hat es total verdient, in die nächste Runde zu kommen."

Ihn wollte die Bielefelderin überzeugen: Jury-Neuling Sido drehte sich aber im Gegensatz zu Alice Merton nicht um. - © SAT.1/ProSieben/André Kowalski
Ihn wollte die Bielefelderin überzeugen: Jury-Neuling Sido drehte sich aber im Gegensatz zu Alice Merton nicht um. (© SAT.1/ProSieben/André Kowalski)

Die behauptete sich wacker im 5-Meter-Raum des TV-Studios: „Das ganze Licht, die Live-Band, das Publikum, die Coaches – alles mega – ich war so aufgeregt", erzählt sie. „Und froh, dass ich das Lied nicht vergessen hatte oder hingeflogen bin," fügt sie noch hinzu. Ohne einen Anflug von Allüren. Ihr genügt die Aura.

Als Rap-Fan von Bausa und K.I.Z wollte sie eigentlich Sido – und bekam die zierliche Alice als Coach fürs Weiterkommen. „Bei dem Auftritt habe ich geschwitzt wie noch nie in meinem Leben – sie tat mir so leid bei der Umarmung", sagt die Anhängerin des gepflegten Kraftsports. Die sich jetzt fit hantelt für die nächste Runde in Berlin.

Gütersloherin Madline Wittenbrink im Team von Rapper Sido weiter

In einer weiteren Entscheidung des Abends konnte sich auch die Gütersloherin Madline Wittenbrink für die nächste Runde qualifizieren. Sie punktete mit einer kraftvollen Version von "Like the way I do", die dem Original von Melissa Etheridge kaum nachstand. Sowohl Jury-Mitglied Sido als auch Mark Forster warben um die rothaarige Gütersloherin, die sich schließlich für den Berliner Rapper als Coach entschied.

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