Tödlicher Unfall auf der A 33 bei Borchen

Ralph Meyer

Das Vorderrad des Autos wurde durch den Aufprall gegen einen Baum abgerissen. - © Ralph Meyer
Das Vorderrad des Autos wurde durch den Aufprall gegen einen Baum abgerissen. (© Ralph Meyer)

Borchen. Bei einem Verkehrsunfall im Bereich der Anschlussstelle Borchen der Autobahn 33 ist am frühen Dienstagmorgen ein 41-jähriger Autofahrer aus dem Kreis Paderborn ums Leben gekommen.

Der Unfall ereignete sich gegen 7 Uhr am Ende der Verzögerungsspur der Anschlussstelle Borchen in Richtung Kirchborchen (L 755). Dabei kam der schwarze SUV nach links von der Fahrbahn ab, traf auf den absenkten Bereich der Schutzplanke, hob ab, überschlug sich mehrfach, prallte gegen mehrere Bäume und blieb total zerstört in der Mitte des Sichtdreiecks der Anschlussstelle stehen. Durch den Aufprall gegen einen Baum wurde das links Vorderrad des Wagens abgerissen.

Keine Zeugen für den Unfallhergang

Um 7.07 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises Paderborn die Feuerwehr Borchen unter dem Stichwort „Unfall, eingeklemmte Person" auf die Autobahn. Die rund 30 Einsatzkräfte der Löschzüge Kirchborchen und Etteln unter der Leitung von Wehrführer Bernd Lüke sicherten die Unfallstelle ab, sperrten die Abfahrt in Richtung Borchen und begannen mit der technischen Rettung des eingeschlossenen Fahrers. Der ebenfalls alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen.

Für den eigentlichen Unfallhergang gibt es keine Zeugen, teilte die Autobahnpolizei mit. Während des Feuerwehreinsatzes und der anschließenden Bergungsarbeiten blieb die Abfahrt in Richtung Borchen gesperrt. Der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt.

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