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BÜCKEBURG

Soldatin in Bückeburger Jägerkaserne vergewaltigt

Opfer angeblich gefesselt in einen Spind gesperrt

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Bückeburg (nik). In der Jägerkasere in Bückeburg (Landkreis Schaumburg) ist am Sonntagabend eine junge Soldatin vergewaltigt worden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Bückeburg am Donnerstag auf Anfrage.

Der Übergriff auf die Frau passierte laut Auskunft von Pressesprecher Klaus-Jochen Schmidt am Sonntag zwischen 18.30 und 19.30 Uhr.  Mehr Informationen zu dem Fall würden vorerst aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitgeteilt. Schmidt: "Wenn wir etwas wissen, sagen wir es." Wann genau das sein kann, teilte er nicht mit.

Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Sie werden vom Fachkommissariat I der Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg geleitet. Auch die zuständigen Stellen bei der Bundeswehr - die Feldjäger sowie das Heeresamt Köln als vorgesetzte Dienststelle der Heeresfliegerwaffenschule - sind laut Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Die Kaserne ist derzeit abgesperrt

In welchem Block der Kaserne die Soldatin - angeblich eine Unteroffizierin aus der Heeresfliegerschule - vergewaltigt wurde, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit. Nach Medienberichten soll sich der Übergriff im Block A abgespielt haben, in dem die IV. Inspektion einquartiert ist. Die Soldatin sei nach dem Vorfall gefesselt in einen Spind eingeschlossen worden, heißt es. Diese Informationen wurden von der Staatsanwaltschaft bisher nicht bestätigt.

Auch dazu, wie das Opfer entdeckt wurde, gibt es keine Angaben. Angeblich hatte der Täter ihr ein Handy mit in den Spind gelegt, um Hilfe zu holen. Ob sie das trotz der Fesseln schaffen konnte, sei noch unklar. Zu Einzelheiten wollte auch die Bundeswehr zunächst keine Angaben machen.

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