Viel Optimismus bei Vorstellung der Neuzugänge beim FC Donop-Voßheide

Kai Hahn

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FC Donop-Voßheide - © Kai Hahn
FC Donop-Voßheide (© Kai Hahn)

Lemgo-Voßheide. Viermal die Woche bittet Knut Winkelmann, Cheftrainer vom FC Donop-Voßheide, seine Schützlinge zu den Übungseinheiten, um optimal vorbereitet in das erste Saisonspiel der Frauenfußball-Landesliga am 10. September gegen SV Upsprunge zu gehen.

Sieben Wochen hat der Coach Zeit, seinen Kader taktisch auf das neue 3:5:2-System einzustellen. Den Fokus legt er in den ersten vier Wochen auf die Abwehrarbeit.

„86 Gegentreffer in der Westfalenliga sind einfach zu viel gewesen. In allen möglichen Formen wie Angriffspressing oder Überzahlsituationen werden wir daran arbeiten", sagte Winkelmann. Hier setzt er auch die Schwerpunkte im Kurztrainingslager am kommenden Wochenende in Hildesheim.

Tore verhindern ist die Hauptaufgabe von Neuzugang Laura Schulte (SC Vlotho), die ebenso wie Nele Klappheck (SC Vlotho) in der Saison 14/15 die Schuhe für Donop-Voßheide schnürte. Vom Bezirksligisten RSV Barntrup kommt Irina Fuchs als Alternative im Sturm. An die Landesliga herangeführt werden soll auch die junge Katharina Opitz (kommt vom FC Oberes Extertal).

„Insgesamt haben wir 15 Neuzugänge für unsere drei Mannschaften. Lediglich hinter Genephe Mäder steht ein Fragezeichen, ob sie aus beruflichen Gründen noch zur Verfügung steht. Ansonsten haben wir keine Abgänge", ist stellvertretende Frauenfußballobmann Heino Grollich zufrieden mit den Transferaktivitäten.

Als klares Ziel gibt Winkelmann einen Platz unter den ersten drei vor: „Ideal wäre der Wiederaufstieg, auch wenn wir keine Kracher dazu bekommen haben."

Am Rande: Auf Unverständnis stößt bei Grollich der Rahmenterminplan in der Landesliga. Die 14-ner Staffel startet am 10. September und geht am 17. Dezember in die Winterpause. „Warum wird der Spieltag nicht vorgezogen? Wir müssen dann wieder in Diestelbruch oder Lemgo spielen", macht Grollich seinem Ärger Luft. Sein beim Staffeltag geäußerter Vorschlag auf Änderung stieß insbesondere bei Vereinen aus dem Ruhrgebiet auf Ablehnung.

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