Manipulation: Erfolg für TuS Horn-Bad Meinberg in Kaiserau

Sebastian Lucas

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Vorsitzender Ulrich Kükenhöhner (rechts) mit Toni Knöfel aus der ersten Mannschaft. - © Sebastian Lucas
Vorsitzender Ulrich Kükenhöhner (rechts) mit Toni Knöfel aus der ersten Mannschaft. (© Sebastian Lucas)

Kamen-Kaiserau. Gute Nachrichten für die Jugendabteilung des TuS Horn-Bad Meinberg: Das Verbandsjugendsportgericht hat die Sperre der Fußballnachwuchs-Trainer Alban B. und Noah K. erheblich reduziert. Lediglich bis Ende des Monats dürfen die beiden nun nicht als C-Lizenz-Inhaber tätig sein – „wegen grob unsportlichen Verhaltens", heißt es in der Urteilsbegründung.

Die Bezirksjugendspruchkammer hatte die Jugendtrainer für sechs Monate gesperrt, bis zum 2. Januar 2018. Die Verantwortlichen hatten dem Einspruch des Hövelhofer SV gegen die Spielwertung im Aufstiegsspiel der C-Junioren stattgegeben. Noah K. und Alban B. setzten zwei Kicker ohne Spielberechtigung ein. „Wegen Manipulation der Pässe und des Spielberichtes" verurteilte die Bezirksjugendspruchkammer die beiden jeweils zu einer Geldstrafe in Höhe von 250 Euro.

Auf die Beschwerde der beiden Beschuldigten hob das Gremium um Wolfgang Diekmann (TuS Brake), Vorsitzender des Verbands-Jugend-Sportgerichts, den Beschluss vom 15. Juli auf, und auf die Berufung annullierte sie das Urteil teilweise und fasste es neu. Neben der dreimonatigen Sperre tragen die beiden Trainer die Kosten in Höhe von 312 Euro. Die vom TuS Horn-Bad Meinberg zu viel gezahlten Gebühren für die Berufung (25 Euro) und die Beschwerde (62,50 Euro) erhält der Verein zurück.

TuS-Vorsitzender Ulrich Kükenhöhner: „Mein Ziel, alle Hebel für unsere Jugend in Bewegung zu setzen, haben wir erreicht beziehungsweise umgesetzt. Schade, dass erst beim Verband eine Kommunikation auf Augenhöhe stattgefunden hat, um zum einen dem Fehlverhalten gerecht zu werden und zum anderen die Jugendarbeit sicher zu stellen."

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