Post-TSV Detmold belohnt sich nicht

Tim Malte Gut

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Für diese Szene zeigte der Warsteiner Schiedsrichter Sven Gerke auf den Elfmeterpunkt. TSV-Trainer Ralf Brokmann will davor eine Abseitsstellung der Gäste gesehen haben. Torhüter Rudolf Pisarenko geht waghalsig gegen den Neuenbekener Peyman Gourgi in den Ball. - © EGON PENNER
Für diese Szene zeigte der Warsteiner Schiedsrichter Sven Gerke auf den Elfmeterpunkt. TSV-Trainer Ralf Brokmann will davor eine Abseitsstellung der Gäste gesehen haben. Torhüter Rudolf Pisarenko geht waghalsig gegen den Neuenbekener Peyman Gourgi in den Ball. (© EGON PENNER)

Detmold. Im Topspiel der Fußball-Bezirksliga, Staffel 3, hat der Post-TSV Detmold (vierter Platz) im Vergleich mit dem SCV Neuenbeken (Zweiter) den Kürzeren gezogen. Mit dem 1:2 (0:1) rückte die Tabellenspitze für die Residenzler damit in weite Ferne. 15 Punkte beträgt der Rückstand nun auf den Primus FC Nieheim.

Die Entstehung des 0:1 war aus der Sicht von Detmolds Obmann Michael Grundmann äußerst unglücklich: „Neuenbekens Stürmer lief aus einer klaren Abseitsposition alleine auf das Tor zu. Dann wurde er von unserem Keeper Rudolf Pisarenko gefoult." Den fälligen Strafstoß verwandelte Rene Wegs (12.). Nach dem Seitenwechsel lockerten die Gastgeber ihre taktischen Fesseln und wurden mutiger. Die Postler übernahmen das Kommando und übten viel Druck nach vorne aus. Die Folge waren gute Einschussmöglichkeiten, die Fabio Cucchiara und Alex Felker jedoch nicht in Tore ummünzten.

Markus Dalecki stand nach einer Ecke richtig und markierte wie aus dem Nichts den zweiten Treffer der Gäste (87.). Der Anschlusstreffer durch Tim Smithen, der einen Freistoß von Enis Cömert einnickte, fiel zu spät (89.). „Das war eine sehr unglückliche Niederlage, denn in der zweiten Halbzeit waren wir klar besser. Dennoch war es eine klare Leistungssteigerung gegenüber unseren vorherigen Partien", fasste Grundmann zusammen.

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