Bad Salzuflen. „Die Vorbereitungsspiele waren okay, aber Wettkampfbedingungen sind ’was anderes.“ Christina Tornau, Managerin des Frauenhandball-Regionalligisten HB Bad Salzuflen, hatte vor dem Anpfiff wohl eine Vorahnung. Tatsächlich tat sich ihr Team im Duell mit dem Titelfavoriten ASC Dortmund im ersten Durchgang sehr, sehr schwer und verlor am Ende mit 18:20 (4:11). HBS-Trainer Kay Daumann sprach von einer ersten Halbzeit, die „zum Vergessen“ war. Aus gutem Grund: In einer zähen Partie stand es nach 20 Minuten 1:4. Erst Viola Jacobsmeier beendete die HBS-Torflaute mit einem verwandelten Siebenmeter zum 2:4 (21.). Zuvor hatte Emely Schröder zum 1:1 (3.) getroffen. Aber auch Dortmund fand überhaupt nicht in den Rhythmus, und Laura Ortjohann hielt mir ihren Paraden die Gastgeberinnen im Spiel. Allerdings: Der Gast berappelte sich in den letzten Minuten und erspielte sich eine 11:4-Führung. „Das war ein ordentliches Pfund“, betonte Kay Daumann. Allerdings legte sich sein Team nach dem Wechsel mächtig ins Zeug, startete die Aufholjagd und war nach einem 6:14 (37.) und 8:16 (39.) beim 16:18 (54.) wieder dran. Daumann: „Am Ende war die Hypothek aus der ersten Halbzeit zu groß.“ HBS: Ortjohann, Riemann; Bruns (4), Höner, Suton (1), Hagmeister, Bönsch, Kleine (3), Brilka (2), Jacobsmeier (3/2), Maric, Werner, Carls, Reiche, Schröder (2), Tinnemeier (3).