Der Tatverdächtige soll leere Weinfässer und Dämmplatten genutzt haben, um Drogen in Containern auf Schiffen zu schmuggeln. Laut gemeinsamer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft wurde der Mann nach jahrelangen Ermittlungen im Sommer 2025 in Serbien festgenommen und jetzt nach Dortmund überstellt, wo seine Firma ihren Sitz hat.
Laut Mitteilung hatten die Ermittler Chatverläufe ausgewertet und so den mutmaßlichen Täter im Jahr 2023 identifiziert. In Zusammenarbeit mit dem Zollfahndungsamt Essen wurden daraufhin die Schiffcontainerlieferungen überwacht, die an die Firma des 36-Jährigen gingen. Im vergangenen Jahr fanden die Ermittler daraufhin elf Tonnen Marihuana in einem der Container mit Dämmplatten aus Kanada.