Augustdorfer Soldaten leisteten wertvolle Hilfe zur Eindämmung des Virus

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Landrat Dr. Axel Lehmann, Brigadegeneral Stephan Willer und Gesundheitsamtsleiterin Dr. Kerstin Ahaus (von links) verabschieden die Soldaten.  - © Kreis Lippe
Landrat Dr. Axel Lehmann, Brigadegeneral Stephan Willer und Gesundheitsamtsleiterin Dr. Kerstin Ahaus (von links) verabschieden die Soldaten.  (© Kreis Lippe)

Augustdorf. Die letzten Soldaten der Panzerbrigade 21 „Lipperland" verlassen das Feuerwehrausbildungszentrum in Lemgo. Mehr als 200 Soldaten waren seit Oktober vergangenen Jahres für den Kreis Lippe im Einsatz gegen das Coronavirus.

Landrat Dr. Axel Lehmann, Brigadegeneral Stephan Willer und Gesundheitsamtsleiterin Dr. Kerstin Ahaus verabschiedeten einen Teil von ihnen jetzt vor Ort. „Unser Dank gilt jedem Einzelnen, der mit seiner Arbeit dazu beigetragen hat, das Virus beherrschbar zu machen", betonte Dr. Lehmann. „Sie haben dem Namen Ihrer Brigade alle Ehre gemacht und sich für unser Lipperland eingesetzt".

"Wir haben Varus geschafft, wir schaffen auch Virus"

Der Krisenstab des Kreises Lippe hatte über das Kreisverbindungskommando einen Hilfeleistungsantrag zur Unterstützung während der Corona-Pandemie an die Bundeswehr gestellt. „Auch, wenn die von Ihnen geleisteten Aufgaben normalerweise nicht zur Stellenbeschreibung gehören, haben Sie sich sehr engagiert in das Team eingebracht", richtete auch Brigadegeneral Willer seinen Dank an die Soldaten. Mit einem Augenzwinkern verwies er auf den Slogan „Wir haben Varus geschafft, wir schaffen auch Virus". Mit scheinbar übermächtigen Gegnern kenne man sich aus.
Die Soldaten waren in der Kontaktpersonennachverfolgung, bei den mobilen Diensten und in den lippischen Alten- und Pflegeeinrichtungen als Abstreicher im Einsatz.

„Für uns alle war die Situation neu und die Arbeitsbelastung enorm. Ohne Ihre Hilfe hätten wir unsere Aufgaben in dieser Qualität nicht bewältigen können", unterstrich Dr. Ahaus. Ein besonderes Lob gab es zudem für Oberstleutnant Jürgen Kühn, der als Leiter des Kreisverbindungskommandos die Fäden in Lippe zusammengehalten hat.
Ein Stück Wehmut war bei der Verabschiedung auch dabei, denn viele Freundschaften sind während der vergangenen Monate entstanden. „Das Miteinander unter den Kolleginnen und Kollegen des Kreises und den Soldatinnen und Soldaten der Panzerbrigade 21 war vorbildhaft", befand die Amtsleiterin.

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